Das Wave Gotik Treffen 2006, beeindruckte durch ein im Vergleich zu den Vorjahren sehr bereites Musikspektrum. Der Veranstalter ist in Bezug auf Sequenzerklänge etwas zurückgerudert und machte so spürbar mehr Platz für das, was ich den 'Wahren Schwarzen Underground' nenne. Dennoch gab es auch keinen Grund für Elektrosoldaten ihr Tarnfleckhemdchen an den sprichwörtlichen Nagel zu hängen. Hingegen wurde ein breiteres Publikum animiert und durch deutlich gezieltere Thematisierung der einzelnen Veranstaltungen fiel es mir persönlich deutlich leichter, Veranstaltungsort und Musikrichtung zu wählen.
Wie jedes Jahr eher haarstreubend organisiert war die Bändchenausgabe. Wer Donnerstags zum Eröffnungsball wollte musste Wartezeiten von bis zu zwei Stunden (bei gerade mal 6-7 Grad Celcius) ausharren. Wir hatten zumindest komplett durchgefrohren keine Lust mehr auf den Ball, sondern zogen eine warme Dusche und eine Tasse heissen Kakao der Veranstalltung vor. Wäre es denn so problematisch da statt zwei Hanseln, mal eben 30 Mann hinzustellen? Sorry, aber im Osten müsste es doch genug Arbeitslos geben.
Ebenfalls ein Kritikpunkt: Wie kann man Bands wie Feindflug und die nach langer Pause wiedervereinten AndOne hintereinander spielen lassen und das auch noch an einer Lokation die nur Platz für max. 3500 Besucher bietet? Kann sich ein Veranstallter nicht ausmalen das derartige Szenegrößen tatsächlich die meisten Besucher interessieren dürfte. So nahm das Festival für hunderte Besucher die vor dem gänzlich überfüllten Kohlrabizirkus standen ein eher tristes Ende. Hier wurde eindeutig geschlafen.
Über Pfingsten brachten ich es auf 19 von insgesamt 177 Konzerten. Mit dem Gedanken 'Qualität statt Quantität' und jeden Tag das Besondere suchend viel die Auswahl und Planung nicht immer leicht. Gezielt schlenderten wir dieses Jahr abseits der ausgetretenen Pfade auf der Suche nach neuen Eindrücken. Der Pfingstbote, dieses Jahr in schwarzem Leder(imitat) gebunden, stellte die meisten Bands mit wenigen Sätzen vor, so das man sich ein schnelles Bild von weniger Bekannten Bands machen konnte. Ein Lob an die verantwortliche Redaktion.
Eines der Highlight des diesjährigen WGTs war mit Sicherheit der Auftritt der Industrial-Combo Beinhaus am Samstag. Im krassen Kontrast zum stumpfen Sequezergehämmer bei Szenegröße Feindflug überzeugten die Beinhäusler mit einer nicht nur akkustisch sehr eindrucksvollen Performance. Elektrogeräte, Ziegelsteine und sicher auch der ein oder andere Knochen gingen bei der aktionsgeladenen Performance zu Bruch. Auch die musikalisch behandelten Themen liegen weit abseits der gewohnten elektroischen Schlachtfeldmonotonie. Ein ausgesprochenes Lob!
Bereits 10 Jahren im Geschäft nun aber mit neuer Frontfrau aber weiterhin Streng nach dem Motto Musik gegen das Publikum. Gewalt gegen Daten. schlugen sie brachial in der Moritzbastei auf. Eine Locationen die nicht besser hätte gewählt sein können. Bereits zu Beginn der Performance beschränkten sich Beinhaus nicht auf die Bühne sondern skandierten ihre Parolen direkt im Publikum.
Maskiert mit Megaphone im Anschlag und die rechte Faust erhoben, eindeutiger können politische Signale wohl kaum an die Hörerschaft gerichtet werden.
Weniger aufreibend zeigte sich 'Deine Lakaien' dem Publikum. Die Band spielte in Grün- und Blautöne getaucht eine sehr melanolisches Set. Nur wenig kam von der energiegeladenen Stimmung der letzten Veröffentlichung April Skies herüber. Das Publikum ließ sich hiervon nicht abschrecken. Die Agra-Walle habe ich persönlich noch nicht voller erlebt. Zu der vorgeschrittenen Stunde und zwischen Lacrimosa und Moi Dix Mois passte das dann auch ganz gut. Gegen Ende konnte ich meine Freude dennoch nicht verhehlen, als die Lakaien endlich das auspackten, worauf die meisten Fans gewartet haben dürften, nämlich ihre Klassiker.

Japan-Metal in der Agra
Besonderes Schmankerl und sicher für viele ein langersehnter Höhepunkt, der Auftritt des Japanimports Moi Dix Mois. Hier war die Agra-Hall auch deutlich leerer als noch bei Lacrimosa und Deine Lakaien, so kam dies den Fans doch sehr zu gute. Meiner Meinung nach war die Entscheidung Moi Dix Mois als Headliner anzusetzen, gewagt. Kennt doch kaum einer der Chris-Pol-Gothics die asiatische Transvestie- bzw. Visualkey-Kapelle. Interessanter Fact am Rande bei Moi Dix Mois dreht sich alles um den Bassisten und Gothic-Modedesigner 'Mana'. Musikalisch eher als Metal einzuordnen und für alle Anwesenden in unverständlichem japanisch, performten 'Moi Dix Mois' nahezu zwei Stunden. Mein Eindruck 'Exotisch und nicht ganz Uninteressant', die Fans jedenfalls werden sich über das erst dritte Konzert auf deutschem Boden sicher gefreut haben.

Hat wiedermal nen riesen Brand, der Hr. M.
Mit Sicherheit den spektakulärsten Auftritt legte aber Mozart (Umbra et Imago u. Spirit e.V.) mit seinem Sideproject Dracul bereits am ersten Abend des Treffens hin. Tausende Euro gingen im Rahmen der gigantischen Pyroshow in Flammen auf. Mozarts selbst humorvoll und zynisch zeigte sich im besten Licht. Zwischen Feuer und Flammen scheint sich der Wahlbadener wohlzufühlen. Nur kurz überließ der kunsthaargeblümte Mozart seiner Lebensgefährtin das Micro. Auch Lutz (ebenfalls 'Umbra') leistete seinen musikalischen Beitrag.
Den absoluten Höhepunkt des ohnehin beeindruckenden Gesamtwerks stellt die Dracul-Performance zum 2003er Clubhit Follow Me dar. Minutenlang possierte die Band theatralisch zwischen Feuer und Rauchschwaden. Die Gesangseinlagen des Bandleaders schienen ihm im Anschluss jedoch kräftig aufs Organ geschlagen zu haben, so war er bei der Autogrammstunde am Folgetag etwas heiser.
Der Exklusiv-Auftritt 2006 vom Dracul auf dem WGT wird sich auf alle Fälle sprichwörtlich in das ein oder andere Gedächnis eingebrannt haben. Obligatorische Unkenrufer dürfte die gewaltige Stimmung und Energie, die während der Show in der Agra tobten, sicher eines Besseren belehrt haben. Fakt ist, showtechnisch konnte keine andere Gruppe hier mithalten.

Mein Lieblingsfarbe ist Blau... ähh, Rosa. AHHHHHHHH!
Am Freitag Abend konnten in der Agra die Deathstars und Thilo Wolff mit seiner wohlbekannten Band Lacrimosa besichtigt werden. Sicher nicht ganz mein Geschmack und etwas zu hart am Mainstream kratzend ließ ich die Kamera bei den Deathstars stecken und begab mich doch lieber zu Des Teufels Lockvögel auf die Mittelaltermarkt des Veranstalters Yggdrasil. Atmosphärisch wie eh und je überzeugten die Performer hier ohne Keyboard und Computerklänge. Leider war das Rahmenprogramm des Martkes dieses Jahr etwas dünner als gewohnt. Grund hierfür war ein zweiter Markt an der Moritzbastei, hier spielten ebenfalls Live-Bands. Etwas zu kalt war es dann auch um den Abend dort ausklingen zu lassen. So goß man sich lediglich zwei Liter federweissen Hanfmet von Alles in Gärung auf die Lampe und machte sich auf zu Lacrimosa.
In der um 23:00 gutgefüllten Agra gabs von 'Lacrimosa' genau das, was das Publikum erwartet hatte. Eine bunte Mischung aus Klassikern und neuem Material. Ganz in melancholisches Blau getaucht erzählte uns Thilo vom Brennenden Kometen und Co.. Schade, daß es Thilo in 16 Jahren Bandgeschichte nicht geschafft hat die englische Aussprache zu erlernen. Naja, ich persönlich bin über jede Band froh die wenigstens zum Teil deutschsprachig performt, somit habe ich auch nicht das Recht zu nörgeln. Nach etwa einer Stunde Lacrimosa wurde es mir dann doch etwas zu schmalzig und ich begab mich samt Anhang auf die Suche nach Fressbarem in die leipziger Innenstadt.

Love´s Labour´s Lost im vollem Einsatz
Am Samstag Abend im Werk II ging es etwas gruftiger zu. Mit Love´s Labour´s Lost, Voices of Masada und Ausgang begann der Abend ideal. Die Performance der Band Love´s Labour´s Lost, Rund um den jungen (aber um so motiverteren Frontmann) Thomas Thendri, war wirklich ein mehr als gelunger Auftakt. Dass die deutschen Goth Rocker keine 0815 Truppe sind bewiesen sie allein schon durch die interessante Instrumentierung. Hinter der Bratsche gespielt von Inge brauchten sich Bassist O.M.A und Gitarrist Prohl aber nicht verstecken. Ganz versteckt am Schlagzeug überzeugte Drumer Augi das Publikum. Während 40 minütiger Show spielten Love´s Labour´s Lost mehr als nur die Songs ihres Demotapes. Das macht Hoffung auf ein baldiges Albumrelease.
Danny, Rob und Leadsinger Raymon von Voices of Masada hatte es nicht schwer bei dem durch LLL vorgewärmten Publikum zu Punkten. Ihr 2005 bei Strobelight erschienenes Album Four Corners zeigte bereits wie intensiv die von Voices of Masada geschaffene Atmosphäre sein kann. Zwar war das Werk II zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich gefüllt, aber dass die Engländer es derart schaffen würden das Publikum im Beschlag zunehmen, war faszinierend. Die Musik der erst 2002 gegründeten Band ließ mich zumindest wieder jung werden und erinnerte mich stark an die schwermütigen Anfänge des Gruft Rocks in den 80ern.

Etwas verschlafenes Auftreten, dennoch spitzen Mucke!
Weiter ging es mit Ausgang, wer wissen wollte was Gruftpunk ist und wo die musikalischen Wurzel der Szene liegen, konnte nicht an Ausgang vorbei. Zwar zählen auch die Briten nicht gerade zu den Bands die mit Releases nur so um sich werfen, dafür haben sie es in 23 Jahren Bandgeschichte geschafft einen Status zu erarbeiten, der es auch erlaubt nur mal eben mit zwei Alben (eines davon ein Best Of) auf dem Markt zu sein. Um so gespannter sehnten die Fans den Auftritt herbei. Ausgang ließen sich nun auch nicht lumpen und spielten ebengenannte Best-Ofs runter. Etwas getrübt wurde die Show durch das recht triste Erscheinungsbild. Zumindest ich erwartet das passend zur Musik die Band die eine oder andere Spitzengardiene am Leib tragen würde.

Na, wer war da wieder beim H&M?
Nach dem schon erwähnten Abstecher ins Beinhaus, sollte ich nun die Chance haben Bloody, Dead & Sexy bereits zum dritten Mal live zu sehen. Zwar hat sich die Besetzung Rund um den extrovertierten Frontmensch Rosa (seines Zeichens bekennender H&M Grufti) etwas gewandelt, das tat der Sache aber keinen Abbruch. Einen gewaltigen Satz haben die Leute vonBDAS da in den letzten 2 Jahren gemacht. Spielten sie im Winter 2004 ('Krone Darmstadt) vor nicht ganz 40 Leuten so sind sie nun bereits Headliner und spielen in einer durchaus als gut gefüllten zu bezeichnenden Halle. Natürlich ist neben dem fantastischen Album Narcotic Room auch das exzentrische Auftretten von Rosa mit seinen (teilweise ungewollt) lustigen Aktionen mit für die derartige große Popularität verantwortlich. Die Show war jedenfalls besser als auf dem WGT 2005 und lag auf dem Stand der normalen BDAS-Live-Shows. Sowohl Stücke des soeben neuaufgelegten Erstlingswerks als auch die sehr populären Stücke von Narcotic Room kamen nicht zu kurz. Ich bin sicher BDAS waren nach einem derartig erfolgreichen Auftritt nicht zum letzten mal auf dem WGT zu sehen.

Musikproduzent Bari Bari gibt sich die Ehre!
Sonntag gab es neben den bereits Erwähnten Lakaien und Moi Dix Mois auch noch die Band Scarlet´s Remains zu sehen. Leider unwürdig ins Nachmittagsprogramm gepflanzt musste die Band um Szene-Urgestein Bari Bari (ex-Christian Death, Mephisto Walz) in einer recht leeren und zu allem Überfluss sonnendurchfluteten Agra performen. Schade, hätten die Remains durch gut zum Headliner des Vorabends Bloody, Dead and Sexy gepasst. So hatten die Scarlets meiner Ansicht nach zumindest einen ähnlich würdigen Programmplatz mehr als verdient. Auch die eher auf brachiales ausgelegte Soundtechnik in der Agra sorgte für etwas Verdruss bei den Fans. Dennoch ließen sich es die aus Hollywood angereisten Scarlet´s Remains nicht nehmen ein tolle Performance zu bieten.
Neu im Programm, der Horrorpunkabend im Werk II. Wurde in den letzten Jahren die Stimmen im WGt-Forum doch immer lauter mehr Punk oder gar Horrorpunk ins Programm aufzunehmen so erfüllte der Veranstalter diesen Wunsch nun endlich. Das Lineu, bestehend aus The Spookshow, The Spook, Miguel and the Living Dead, The Other, Bloodsucking Zombies from outer Space und The Blitzkid war, trotz der mangels Veröffentlichungen geringen Popularität einiger Bands, für viele einziger Grund zum WGT zu kommen.
Den Auftakt bildeten The Spookshow eine schwedische Horrorpunk-Band. Arbeitet The Spookshows auch noch an ihrem ersten Release so wurde schnell klar: Dieser Haufen Zombies mit ihren bildschönen Bandleaderin und genialen 50er Jahre Optik werden noch von sich hören lassen. In der 40 minütigen Show wurden hauptsächlich Songs aus der eigenen Feder performt und diese können sich durchaus hören lassen. Besonders der eigenwillig rockige Bass und Gitarren hebt sie von der Masse ab. Bedauerlicherweise sorgt aber das mainstreamige Konkurrenzprogramm von Saltatio Mortis, And One und Feindflug für Ausfallerscheinungen beim Publikum. So performten The Spookshow vor einem kleinen dafür aber sehr reinem Horrorpunk-Puplikum. Dieses Bild sollte sich bis zum Ende des Abends kaum ändern. Der Konkurrenzdruck von Bands wie Kirlian Camera und James Rays Gangwar war einfach zu groß bzw. das Lineup zu schwach.

Dead Gein trommelt lieber im stehen.
Deutlich zu frühe betraten die Bloodsucking Zombies from outer Space bereits um 17:40 die Bühne. Dr. Schreck mit schwarzem fullsize Kontrabass im Anschlag und Dead Gein samt Schlagzeug direkt am Publikum. Die östereischischen Zombies, mit sämtlichen Songs von ihrem Album 'See You at Disneyland' sorgten sofort für Stimmung beim Publikum. Sie ließen es sich auch nicht nehmen das ein oder andere Cover ihrer Kollegen zu präsentieren. Während der gesamten Performance beeindruckte besonders Drummer und Vocalist Gein durch Kondition und Gesang. Aber auch die anderen Öschis waren einfach fantastisch.

Elvis Lebt!
The Spook, auch sie erst mit einem (bereits 4 Jahre altem ) Release 'Some like it dead' am Start, hatten es ein wenig schwer. Das Publikum hatte sich während der Spielpause drastisch weiter ausgedünnt. Für übliche Horrorpunk-Location sind 200-350 Personen das Maximum, im 'Werk II' wirkt aber eine vergleichbare Menge eher verloren. Nunja, die die standhaft geblieden sind, hatten zumindest auch bei den Spooks ihren Spaß. Sie spielten eine bunte Mischung aus Covern, Neuinterpretationen und eigenen Stücken. Das Outfit der Spooks war eher witzig als gruslig, mit Elvis-Perücke und Freddy Krüger-Lookalike gingen die 40 Minuten zu schnell rum.
Es folgten um fünf Minuten vor Acht Miguel and the Living Dead. Eine Band von der ich bisher nichts gehört hatte. Wenig verwunderlich, arbeiten die polnische Gruppe gerade an ihrem ersten Release. Auftritt und Gesang rissen mich dennoch sofort mit. Die Jungs haben wirklich Power und sind zudem auch noch super drauf. Ich kann wirklich nur hoffen das bald ein Album folgt. Selten hat mich ein Band, von dennen ich nicht einen Song kannte, so mitgerissen. Zum Glück für die lebenden Toten gab es wohl einige die die Neugier gepackt hatte und die Halle füllte sich allmählich wieder etwas. Leider war sämtliches Merch bereits ausverkauft, als ich es endlich geschafft hat mich zum Verkauf durchzukämpfen. Auf dem Weg traff ich die Jungs von 'The Spookshow' diese machten sich bereits auf den Heimweg nach Schweden, mit dem Auto! Ich hoffe das Miguel&Co. sich nun des öfteren diesseits des Eisernen Vorhangs blickenlassen werden. Die Show war einfach zu Kurz!
Der Horror pur! Miguel´s MakeUp.
Die hierzulande wohl bekannteste Band des Abends The Other performten im Anschluss. The Other touren wohl recht gern, ich schon mehrmals Live gesehen, zuletzt im November 2005. Auch sie waren von der Location etwas überrascht, ließen sich aber dennoch nicht beeindrucken und zogen ihre Programm durch. Besonders Lobenswert die viele Mühe und Energie die Jungs ins Makeup, Outfit und Show gesteckt haben. So macht Horrorpunkt richtig Fun. Wie üblich war der Höhepunkt ihrer Horrorshow das verteilen diverser Organe druch (Drummer) Dr. Caligari an das Publikum. So schafften es The Other auch problemlos das Publikum richtig in Schwung zu bringen. Genug Songs für eine 90 minütige Show habe die Anderen längst im Petto, mit ihrer gerade erschienenen dritten CD gabs auch genug neues zu Hören. Sie ließen es sich dennoch nicht nehmen ihre Kollegen zu Covern.

Blitzkid
Den krönenden Abschluß des Abends und für mich auch des WGT bildeten The Blitzkids. Die US-Amerikaner aus Bluefield, lieferten einen grandiosen Auftritt. Sie ließen es sich nicht nehmen einige Covers mit Unterstützung von The Others zu performen so gab es u.a. Shadowreichensteins 'Borgo Pass' und Misfits 'Halloween' auf das Trommelfell. Als kleine Showeinlage belehrten Sie das Publikum über das korrekte Spielen der 'Nosferatu' Akkorde. Auch an eigenem Material fehlte es den Szenegrößen nicht. Nun war auch für mich der Moment gekommen endlich die Kamera an den Nagel zu hängen. Endlich Feierabend und rein in den Wreckingpit. Das auch Blitzkid ihren Spass an dieser Show hatte war deutlich zu spüren, so mussten sie nach einer fast zweistündigen Show vom Manager praktisch von der Bühne geschleift werden. Bereits am nächsten Abend war schon das nächste Konzert geplant.
PS: Weg mit dem Bärlauch!