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Das Lied von der Toleranz
Ignoranz ist die Toleranz der geistig Verarmten. So heisst es. Toleranz hingegen ist die einseitige Form der Akzeptanz und somit kaum besser als die Ignoranz. Solange wir nicht zur polipolen Akzeptanz gelange, bleiben wir besser bei der Ignoranz. Denn: "Ignoranz trägt nicht die Erwartetung schwanger ebenfalls akzeptiert zu werden." Und: "Tolarenz ist ein Euphemismus für das Ertrage trotz ablehnender Grundhaltung." Im Grunde ein unerträglicher und unnatürlicher Zustand. Also: Was du tolerieren "musst" ignoriere besser. Erwarte und setze keine Akzeptanz dir gegenüber voraus wenn du tolerierst. Spar dir diese Selbsttäuschung.
Liebe Nachbarn! Wie die Franzosen mit dem Leben und der Gesundheit der Rheinanreiner spielen.
Betrachtet man sich die untern aufgeführten Karten, wird klar das Frankreich mit den Atomanlagen
Chooz, Cattenom und Fessenheim äußerst ungünstige Standorte gefunden hat. Dies braucht die Franzosen selber aber kaum zu kümmern, denn in der in unserer Region vorherrschende Westwind, wird dafür sorgen, das im Falle eine Falles, der Fallout auf belgischer, luxemburgischer und deutscher Seite niedergeht. Das die Kraftwerke, insbesondere Fessenheim, durch schwere Störfälle bereits mehrmals auffällig geworden sind, das stört unsere lieben Nachbar nicht. Auch hier finden sich Listen von Störfällen bei Wikipedia und über Google.
Karte zur seismischen Aktivität:
Karte der französischen Atomanlagen:
Listen der Störfälle:
Fessenheim:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Fessenheim#St.C3.B6rf.C3.A4lle
Cattenom:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Cattenom#Sicherheit
http://www.cattenom-non-merci.de/4.html
Chooz:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Chooz
Sprachlos im Angesicht der Bestie
Die Nachricht über das verheerende Erdbeben vor der nord-japanischen Küste erreichte mich am 11.3.11 gegen 12:00.
Die schrecklichen Bilder von Menschen gefangen zwischen Flutwellen und Feuersbrünsten sind schrecklich.
Die modernste Nation der Welt scheint schwer getroffen.
Ich hoffe, das meine Musiker- und Künstlerfreunde und natürlich alle anderen, die Katastrophe gut überstehen werden.
Meine Gedanken sind bei ihnen.
Nicht im meinem Vorgarten
Haben wir eigentlich den Arsch offen? Geht es S21, CO2-Endlager, Windkraftanlagen, Flugrouten, Handy-Antennen, Autobahnausbau, Tempo-30 Zone, da rennen wir zu tausenden auf die Strasse. Die Botschaft ist dabei immer dieselbe: Nicht in meinem Garten. Ein Luxus-Problem der Deutschen. Jeder will einen Arbeitsplatz, Öko-Strom, bessere Verkehrsanbindungen, mobiles Telefon, billig-Urlaub-fliegen und CO2-Verhindern nur wenn es dann plötzlich einen selber trifft, dann werden alle Hebel in Bewegung gesetzt um die Projekte zu verhindern.
Darum nochmals die Frage: "Arsch offen?". Sollte man vielleicht nicht doch besser mal nach Frankreich oder Italien schauen? Dort stehen im Augenmerk der Berufsdemonstranten gänzlich andere Themen, nämlich 'Sozialpolitisches'. ( Das Thema kennt man vielleicht aus dem Fernsehen, wenn man mal nach 0-Uhr auf die Öffis schaltet.) Wie es aber unserem Nachbarn geht, das hat uns Deutsche nicht im Dritten Reich interessiert und interessiert uns heute noch viel weniger. "Soll die Sau doch krepieren" denkt man sich wenn da einer auf der Straße vor die Hunde geht, wenn die Familie kein Dach über Kopf hat oder abstrakter Sozialleistungen wie Altenpflege wegfallen, die Rente mit 95 kommt oder das Gesundheits- und Sozialsystem demoliert wird. Das interessiert uns Deutsch kein bisschen... es wird erst geheult wenn es einen selber trifft. Ich würde allen Trendi-Hippen-Demo-Touristen mal ans Herz legen, bitte mal für so weltfremde Ziele wie soziale Gerechtigkeit, für ein besseres Gesundheitswesen, gleiches Geld für gleiche Arbeit, auf statt abbau von sozialen Einrichtungen, gegen Steuer- und Subventionsgeschenke an Großkonzerne, für transparente Politik und ähnliches auf die Strasse zu gehen, statt sich ums Bahnhöfle zu prügeln oder gegen Windkraft zu demonstrieren.
Top Digi-Foto-Fehler
Jeder meint heute er könne fotografieren... so ist es aber nicht, sonst wäre die Fotografie kein Beruf.
Oft ist es für den Profi zum Lachen, wie lernresistent sich mancher "Kameraführer" in der Öffentlichkeit mit der Knippse vom Discounter bloßstellt.
Nichts gegen preiswerte Lowend-Kameras, oft schlimmer ist die Handhabung der selbigen, da wäre zumeist geschenkt noch zu teuer. Darum hier mal eine Aufstellung der "besten Fehler".
Handy-Cam für das Rockkonzert. Man sieht es auf jeder Live-Veranstaltung. Leute die verzweifelt mit ihren Handies in der Luftwedeln um ein Bild von der Bühne zu bekommen, dabei noch sämtliche Anwesenden mit Pseudo-Blitz und Turneinlagen belästigen und selbst die Hälfte der Veranstaltung verpassen. Leute ein Tipp: VERGESST ES. Die Drecksdinger können bei strahlendem Sonnenschein gerade mal ein pixliges Bild zaubern, das den belegten Speicher nicht lohnt. Was soll da denn bitte schön unter den schwierigsten Bedingungen die sich denken lassen rauskommen?
Einstürzende Neubauten: Man sieht es immer wieder und immer wieder schüttelt man den Kopf. Kameras die im spitzen Winkel auf Sehenswürdigkeiten und Gebäude gerichtet werden... Leute habt ihr euch mal die Bilder auch daheim angesehen? Kann es Sein das da irgendwas nicht Stimmt? Ja, kann es. Verdammt, wenn man ein Gebäude nicht auf den Sensor bekommt, dann LÄUFT man eben ein paar Schritte zurück. Dann gibt es auch kein Problem mit den seltsam verzerrten Gebäuden.
Gegen alle Regeln: Auch lustig sind Menschen, die versuchen mit ihrem Handy oder ihrer Kompakten gegen das Licht zu fotografieren und sich wundern "Ist doch so hell, warum ist das Motiv schwarz?". OMG, denkt sich der Fachmann. Das der Helligkeitsunterschied zwischen Motiv und Hintergrund das Problem ist, darauf kann man ja auch nicht von selbst kommen.
Fresse halten!
Ausnahmsweise meine ich jetzt nicht die verzogenen Kinder vom Wohnwagenpark links gegenüber meines rechtsrheinischen Jagdschlösschens. Ich meine Konzertbesucher! Warum bitte geht man zu einem Konzert, zahlt 20, 30, oder 70 Euro Eintritt, um sich dann während der gesamten Veranstaltung über auf einem Pegel voll zu quatschen, der auch noch den Besucher in der letzten Reihe neben der musikalischen Untermalung den Inhalt der Unterhaltung gut verstehen lässt?
Oder geht man auf ein Konzert, um sich erstmal eine Flasche selbtmitgebrachten Fussel hinter die Binde zu gießen und dann am Stück 120 Minuten wie ein Hühnerhof zu Gackern? Ich rede hier nicht von volksfestartigen Massenveranstaltungen sondern von Szeneveranstaltungen mit 20 - 250 Gästen!
Wäre es nicht sinnvoller, wenn betreffende Personen sich in ein Cafe oder eine Frittenbude absetzen würden um dort von ihren Genitalwarzen und Speckröllchen zu plaudern anstatt gleich mal 100-200 Menschen inklusive den gestressten Künstler damit zu nerven? Das Phänomen betrifft dabei keinesfalls ausschliesslich weibliche Wesen, auch quatschen ungeniert die Freunde vom andern Ufer vor sich hin.
Was geht genau in diesen Leuten vor? Ist es die gleiche Profilierungssucht einer alleinerziehenden Mutter, die Samstag Nachmittag keine 5 Minute nach der Entbindung in den Supermarkt stürmen lässt um ihren drei Neugeborenen in der Getränkeabteilung die Windeln zu wechseln? Ist es Ignoranz? Ist es Dummheit? Ist es der verzweifelte Versuch der Welt die eigene Existenz bekannt zu machen? Kein Ahnung... Keine Ahnung wer diesen Leuten ins Hirn geschissen hat.
Klingelton für´s iPhone selber machen
Benötigt werden:
- Ein Loop-Kabel 3,5mm Klinke-Stereo, das Audioaus- und Eingang verbindet oder Microphone.
- Das Opensource-Werkzeug Audacity
- Die freie Encodersoftware FFmpeg (ACC) sowie optional Lame (MP3)
- iTunes
Audio Ein- und Ausgang miteinander verbinden oder ein Microphone anschliessen. Audacity 1.2.6 oder 1.3.7 Beta installieren und starten.
Unter Preferences den Dateipfad zur Encoder-Software bekannt machen. (Hier finden sich auch Links.)
Nun ein neues Projekt in Audacity anlegen. Eine Audiospur hinzufügen. Aufnahme starten. Gewünschten Klingelton "erzeugen" z.B. ins Micro sprechen oder
einen Klang am PC erzeugen. Aufnahme in Audacity stoppen. Aufnahme wiedergeben. Gegebenenfalls mit dem Zuschneidewerzeug "Trim" zurechtschneiden.
Lautstärke in der Tonspur anpassen. Speichern. Abschliessend mit "Datei"->"Exportieren" als M4A (ACC) exportieren z.b. test.m4a, wichtig dabei einen ID3-Titel eintragen!
Den Anhang dieser Datei umbenennen in m4r. Jetzt sollte die Datei bereits als iTunes-Klingetondatei von Win/Mac angezeigt werden.
Diese Datei muss nun nur noch in iTunes-Mediathek geschoben werden. Der neue Klingelton kann nun aufs iPhone synchronisiert werden.
Ihr armen Irren... oder Amoklauf auf Klosterfrau Melissengeist(c) Trip?
Da läuft doch tatsächlich ein 60 Jähriger in einem Gerichtssaal in Landshut Amok. Tötet eine Anwesende und verletzt mehrere Personen bevor er sich selbst erschiesst. Jetzt fragt man sich natürlich welche Killerspiele mag der Opa wohl gespielt haben? Grabstein 3D? Ist vielleicht doch der Schnappsersatz Klosterfrau Melissengeist an dem Drama schuld? Ich fordere ein sofortiges Verbot von Klosterfrau Melissengeist, Frau von der Leyen! Man darf nicht zulassen das Klosterfrau weitere Menschenleben fordert, ein sofortiges Verbot ist darum notwendig! Oder sollen wir das Landhuter Gericht verbieten?
Aber der Irrsinn geht noch weiter, zum zweiten Mal wird innerhalb von 4 Wochen (!) eine derartige Tat mit einer legalen Sportwaffe (!) ausgeführt. Statt sich aber für konsequenten Verschluss und starke Kontrollen einzusetzen, fordern Intelligenzler wie Generalstaatsanwalt Strötz und der DRB-Vorsitzende Christoph Frank Personenkontrollen und Metalldetektoren in Gerichten. Wo soll das hinführen?
In Stuttgart Rot fand ein Amoklauf in einer Kirche statt. Fordern wir jetzt auch den Einsatz von Metalldetektoren und Sicherheitskräften in Kirchen, damit Zitat Frank "niemand gefährliche Gegenständen in" Kirchen bringen kann? Warum nicht gleich Metalldetektoren und Personenkontrollen an jeder Wohnungstür in Deutschland, damit niemand gefährliche Gegenstände nach draussen bringen kann. Ihr armen Kleingeister und Irren... treibt euren Populismus ruhig so weiter. Wenn der Umbruch kommt werdet Ihr ganz sicher unter den Ersten sein, die sich ein Sicherungsverwahrung von Sportwaffen wünschen... wuhahaha... aber dann ist es ZU SPÄT.
Der Geist ist aus der Flasche
Nein, Schäuble ist nicht abgekratzt und auch von der Leyen erfreuten sich zumindest körperlich bester Gesundheit. Der geistige Zustand sei hier mal außen vor gelassen, geistige Gesundheit war noch nie ein Kriterium für ein hohes Staatsamt. Nachdem man sich, zum Thema Kinderpornosperre schon fast einig ist, zauberte doch Wirtschaftsminister und selbst ernannter Tausendsasa zu Guttenberg ein Papieren zu liebevoll KiPo-Sperre benannten Thema , schubsdiewubs, aus dem Zylinder. (Warum auch immer er das als seine Aufgabe sieht, soll er doch eigentlich die Wirtschaft retten. Die scheint jedoch keine tagesfüllende Tätigkeit zu sein).
Wolfgang Börnsen und Günter Krings sehen die neue Reglung bereits unter ganz anderen Gesichtspunkten an. Die eröffneten Möglichkeiten nur auf kinderpornographische Inhalte zu beschränken sei zu wenig, auch im Cyberspace habe die Freiheit Grenzen. So spricht man sich dafür aus auch (wörtlich) Rassismus und Gewaltverherrlichung, Volksverhetzung oder Nazi-Propaganda im Netz nicht zu dulden.
Was unter Gewaltverherrlichung zu verstehen ist, das wissen wir spätestens seit den Taten von Winnenden wieder. Ob Killerspielespielern und Horrorvideoguckern statt ins Internet in die Röhre gucken müssen hängt nun von jedem von uns ab. Wie weit seit IHR gewillt euch die Volksverhetzung, tschuldigung, die Redefreiheit einschränken zu lassen? Sicher, Bild-Online müsste dichte machen, aber wiegt dieser Vorteil, wirklich sämtliche Nachteile auf?
Und wer entscheidet darüber wo die Grenze ist? Wer defeniert was Rassismus, Nazi-Propaganda und Volksverhetzung ist? Gibt es vielleicht, wie bei der "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" eine Zensur auf Zuruf? Dann können wir uns auf einiges gefasst machen, entdecken Organisationen, wie die Antifa, erstmal das Internet als Kampffront für sich.
Dürfen Journalisten, Autoren, Wissenschafter und Meinungsforscher weiterhin ein unzensiertes Netz nutzen?
Wie weit dürfen affige Idioten, auf der Hatz noch nach der letzten Wählerstimme im hinter letzten Nonnenkloster, gehen, wenn es um nicht eines, sondern mit das wichtigste Grundrecht geht?
„Die Würde eines Kindes ist ein höheres Gut als die Massenkommunikation“ lässt von der Leyen verlauten. Was kommt als nächstes? „Die Würde eines Killerspielgegner ist ein höheres Gut als die Massenkommunikation.“ oder „Die Würde eines Politikers ist ein höheres Gut als die Massenkommunikation.“ ? Soll man nicht lieber die Würde des Volkes achten, auf seine Vernunft vertrauen, statt an Grundrechten herum zu doktorn?
Wie weit muss man sich für Dumm verkaufen lassen? Wie lange macht IHR da draußen, diese Mist noch mit? Ich fordere jeden von euch auf, die Zensur jetzt und hier mit einem Brief (vorerst noch ohne Bombe, wir glauben ja an die Demokratie), Email, Text, Blog-Eintrage mit der klaren Aussage: „Das Internet gehört nicht euch da oben. Das Internet ist das Medium des Volkes und so soll es auch bleiben.“ und direkt an von der Leyen und Kollegen zu senden.
Wer heute nicht mit macht wird zum Handlanger einer Zensurpolitik, die in der westlichen Welt ihres gleichen sucht, die Politik der DDR mit eingerechnet. Und überlegt, auch wenn es langweilig ist, bitte dreimal, ob diese feigen Opportunisten und Zensoren eure Stimme verdient haben. Mir ist egal, was ihr wählt, solange jede Partei gemieden wird, die sich heute durch Zensurpolitik hervortut.
Sperrwunschliste oder Wir machen Politik: Das Urs und es Schäubi im Gespräch.
"Ich wünsche mir eine... Kinderpornosperre." das Urs auf Opportunismuskurs.
"Ich wünsche mir eine ... Kinderpornosperre ... und eine Bombenbausperre...." der Schäubi im Rolli, findest ganz tolli.
"Ich wünsche mir eine ... Kinderpornosperre ... und und ähh eine Bombenbauschperre... und eine ihhh.... Homo-sperre." das Urs mit Haaren auf den Zähnen.
"Ich wünsche mir eine ... Kinderpornosperre ...ähh eine ähh Bombenbau ähh sperre..., eine Homoschperre dundundund eine Nazispärre." konstatiert der Schäubi mit den schlappen Hufen.
"Ich wünsche mir eine ... Kinderpornospehhhrre ...öhh Bombenbausperre..., eine Homospehhhrre, eine öhh Nazisperre und eine Killerspielesperre... ui das hört sich toll an Killerspielesperre." plärrt das Urs, gänzlich sexuell unbefriedigt, aber in Erwartung der jubelnden Massen!
"Ich wünsche mir eine ... Kinderpornosperre ...Bombenbausperre..., eine Homosperre, eine Nazis- und Killerspielesperre, und eine Sperr für rechtskonservative technikfeindliche Populisten." Der Schäubi strahlt, er hat wieder einen seiner "Momente".
"Ne, das simmer doch selba! Onkel Schäubi! Du dummer Roli-Schäubi!". Das Urs ist eingeschnappt.
"Och menno Tannte Trulla! Ich will aba!" auch Schäubi will jetzt nich mehr mit der dummen Tante Urs spiel... ähh Politikmachen.
War ja auch genug für einen Tag und Hauptsache die Diäten stimmen, das ist das entscheidende.
Abwrackprämie für die Gesundheit
Jetzt ist es wieder soweit, die Pollenallergie-Saison beginnt. Doch wird der ein oder andere Kassenpatient bereits verdutzt festgestellt haben, hochwirksame Antihistaminika, wie beispielsweise Xusal werden von den Kasse nicht mehr getragen bzw. vom Arzt nur als Privatrezept verschrieben. Zwar hätte der Medizinier auch die Möglichkeit nachzuweisen, das ein bestimtmes Medikament vom Patienten besser vertragen wird oder besser Hilft, aber diese Mühe machen sich die wenigsten. Wer sich die Medikation nicht leisten kann muss Leiden(, aber was heisst denn Leiden Allergie ist ja keine richtige Krankheit zumindest nicht in Deutschland), oder sich das Geld vom Sozialamt zurückholen. So werden die Sozialkassen zugunsten der Krankenkassen zusätzlich belastet. Nicht zu vergessen, das mit aktuell einem gesetzlich geregelten Beitragssatz von 15,5%! Dabei verteidigte die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Erhöhung der Beitragssätze 2008, ich zitiere wörtlich "Das sichere eine gute Versorgung.".
Würde man Allergien in die Liste chronischer Krankheite, wie beispielsweise Koronare Herzkrankheit, Asthma, Diabetes mellitus, Alkoholismus, Demenz, Epilepsie, Gicht und Rheuma aufnehmen, wären Ärzte und Sozialkassen aus der Zwickmühle heraus und die Krankenkassen hätten einen Möglichkeit die Ausgaben geltend zu machen. Es gibt auch keinerlei medizinschen Grund die Aufnahme von Allergien in die Liste chronischer Krankheiten zu verweigern, zumal medizinisch gesehen Rheuma, allergisches Asthma und Allergien auf den gleichen Körperreaktionen beruhen.
Wählerstimme aus dem Amok
Mit Hans-Peter Uhl und Joachim Herrmann schieb sich zwei weitere schwarzbraune Würste aus dem Anus der Nation um sich am Leid von Winnenden gütlich zu tun. Wie von mir Prophezeit hat es nur wenige Tage gedauert, bis sich die ersten Maden der Gesellschaft an den Toten von Winnenden nagen und im sich Aufwind der Medien zum Wählerstimmenfang begeben. Hier nun sehen Hans-Peter und Joachim die Chance gekommen, tiefsinnig zum Amoklauf und seinen Ursachen zu äußern. Wer trägt die Schuld an den Taten von Winnenden? Natürlich die "Killerspiele". Für einen akademischen Grad hats bei beiden nicht gereicht, aber eine postumes psychologische Profiling, dass wird man, anders als die Sache mit dem Billy-Regal vom Ikea, doch noch hinbekommen. Nein, auch die Waffengesetzte müssen nicht geändert werden, bloss nicht, was sollen unsere Wähler denken, dass sind ja immerhin fast die schärfsten der Welt. Das man Waffen sicher im Vereinsheim einschliessen muss... ne das geht nun wirklich nicht. Warum nicht Wagner verbieten, der Klassiker unter den Antisemiten trieb doch bereits Hitler mit seiner "aggressiven" Musik in den Rassenwahn und stiftete den Holocaust an. Oder hab ich da was falsch verstanden?
Kann es nicht sein, das der Halbgott in Weiss (Tims Psyochologe) ebenso wie seine Eltern, die Situation und die schwere der Krankheit des Täters völlig falsch eingeschätzt haben? (Mal ehrlich, Welchen Hirnschaden muss man haben, wenn man mit einem Depressionskranken in einem Haushalt lebt und den Waffenschrank offen stehen lässt?) Und das Depression eine der tödlichsten und unterschätzten Krankenheiten in unserer ach so heilen Gesellschaf ist, will wohl auch keiner wahrhaben. Depression geht an der öffentlichen Wahrnehmung vorbei. Erkrankte müssen mit schlimmsten Moobing und Ausgrenzung rechnen, wird die Krankheit bekannt. Haben sie gewusst das alle 4 Minuten in Deutschland ein Selbstmordversuch geschieht? Das alle 45 Minuten sich jemand "erfolgreich" tötet? Das inzwischen über 12000 Menschen, der Großteil davon schwer Depressiv, im Jahr in unseren Land töten, weil es an Aufklärung zur Krankheit und Behandlungsangeboten fehlt? Das sind 3-Mal mal Opfer als es Verkehrstote gibt. Wird hier aber ein ähnlicher Rummel gemacht, wie um ein paar Jugendliche die sich mit Alkohol und Auto unfreiwillig umbringen? Nein, darüber zu Diskutieren ist nicht Hipp und passt nicht zum Lebensgefühl in D.! Oder würde hier ebenso viel Aufklärungsarbeit geleistet und an dem gesellschaftlichen Bild gearbeitet, wie bei den "läppischen" 500 Aids-Toten pro Jahr in D.... An dieser Stelle müsste etwas geändert werden, dann wären Tim und die Opfer von Winnenden noch am Leben und ich müsste mir nicht schon wieder so einen Dreck von irgendwelchen Ostblock-Politikern zum Thema Zensur und Verbot anhören.
Highscore nicht geknackt: Amoklauf von Winnenden
Trauig und erschütternt ist das, was wenige Kilometer von meinem letzten Wohnort entfernt passiert ist.
Die Motive der Tat sind leider mit der Erschießung des Täter gestroben, wären sie eine unangenehme Wahrheit für
die Betroffen, die Opfer und vielleicht die ganze Nation gewesen?
Noch erschreckender allerdings als die Tat selber ist für mich die unstillbare Blutgier der Massenmedien.
Sie waren es, die malwieder schneller am "Einsatzort" waren als das SEK, welches über 2:30 Stunden brauchte
um den Täter einen 17 Jährigen schließlich durch Tötung zu stoppen.
Schlimmer als die sprichwörtlichen Fliegen fall die "Einsatzteams" der blutgeilen Medienanstalten
über Opfer, Anwohner und Angehörige her. Warum werden nicht wenigstes die Überlebenden und deren Angehörige
von der Polizei vor dem Medienwahn geschützt und abgeschirmt ?
Ist das vielleicht eines der Probleme in unserer Medienlandschaft? Muss emotionsgeladen direkt vom idealerweis
blut- und gedärmeverschmierten Tatort berichtet werden? Objektisiert dies nicht die Opfer der Tat, ist das nicht
eine hinterhältige, geradezu kranke Ausbeutung der Opfer zum Zwecke der Gewinnmaximierung?
Werden die Einahmen aus der Werbbeblöcke der sogenannten "Nachrichtensendungen" pro ml geronnenem Blutes
oder pro Leiche berechnet? Ich anstelle der Großkonzere würde bei so einem Geschehen meinen Werbeblock aus pietätsgründen stornieren.
(Wer will schon sein probiotisches Milchprodukt während einer bluttriefenden Sendung einem amokgeilen Publikum präsentieren?)
Sicher ist auch der Zuschauer Mitschuld "der ebenso Exklusive, wie explizite Darstellungen fordert",
jeder sollte sich selber die Fragen stellen: Ist der Schauder zum Abendessen inkl. wilder Mutmassungen
und Hexejagd wirklich nötig? Sind es nicht gerade diese Beiträge, die Täter und Tat in Augen von vielen
Jugendlichen als "Cool" erscheinen lassen?
Dabei gehen auch die Meinungen in der Bevölkerung über eine derartige Berichterstattung weit auseinander:
Zitat "Ich bin 65... in der DDR wurde nie im großen Stil über solche Verbrechen berichtet, da gabs dann auch keine Nachahmer."
Zitat aus dem Stern Forum "...Das Dilemma ist die Berichterstattung, die sein muß, und deren Wirkung auf adere Wirrköpfe, die hier Aufmerksamkeit suchen."
Zynisches Zitat aus dem Stern Forum "Wie nur 19 Bilder in der Amok-Klickstrecke? Praktikant in Urlaub?".
Sicher sind diese Meinungen nicht repräsentativ. Aber das ändert auch nichts an der Verwerflichkeit des Ausschlachtens solcher
"Mediengroßereignisse" nach US-amerikanischen Vorbild. Ereignisse, die heute wieder vielen Zynikern in den Medienanstalten
den Tag gerettet haben werden. Wer will denn den dritten Tage vom "18-Jährigen Mandy-Mörder" berichten... das Thema ist doch ausgelutscht...
das ist nicht sexy genug und die Quote geht in den Keller!
Mit verzögerter Reaktionszeit werden unsere Politiker von der Leyen, Schäuble und Co. versuchen
die Tat zum Stimmenfang zu nutzen. "Killerspiele", "Satansmusik", "Gewaltfilme" und jetzt auch "KiddyPorn-Internet"
werden als die eigentlichen Mittäter hinterm Ofen hervorgezerrt und dem grellen Licht des öffentlichen Unmuts ausgesetzt.
Zumindest wenn man nichts entdeckt das auf Drogen- oder Alkoholmissbrauch hindeutet.
(Eine Verschärfung des Waffenkontrollgesetzes insbesondere für sinnlose Großkaliberwaffen, wird es auch jetzt nicht geben.
Anders als Killerspieler sind Waffennarren ja in der Wählerzielgruppe der CDU/CSU!)
Ein Hinterfragen, was in dieser Gesellschaft wirklich schief läuft, wird auch dieses Mal nicht geschehen.
Warum ein 17-Jähriger keinen anderen Ausweg sieht als seinem Leben und dem Leben von einer beliebigen Anzahl
fremder Menschen ein solches Ende zu setzen. "Demütigung, Vereinzelung und Zukunftsangst?".
Es ist aber auch nicht en vouge die Leistunggesellschaft und die gewinnorientierte Handlungsweise
(ehedem als Egoismus und Heuschreckenplage bezeichnet) in Frage zu stellen. Dies tun nur "Spinner",
"Grüne" und "Alternative", die sowieso keine Lust auf Leistung haben, also die Versager und Fehlzünder der Gesellschaft.
Und was soll man tun, wenn man eine professionelle und sachliche Berichterstattung statt einer Medienlawine
sich überschlagender Meldungen mit Bodycount (mit eingeblendetem Leichenzähler) im Minutentakt
(wie am Mittwoch den 11.3. geschehen) wünscht? Ist es überhaupt notwendig in diesem Umfang über ein derartiges
Drama zu berichten? Oder geht nur Abschalten...
Ohne Altersbeschränkung?
Gerade fand der medienwirksame "Safer Internet Day" statt. Schon der Name der Aktion erinnert uns an das, was in Gay-Clubs und im Thailand-Urlaub oft zu wenig praktiziert wird und damit meine ich ganz sicher nicht das bedroht Kulturgut Häkeln. Bei der Aktion drehte sich alles darum, wie die Nutzung des Internets sicherer gestaltet werden kann. Mit dem Thema "Sicher" steht nicht Technologien zum Schutz des eigenen PCs oder der Privatsphäre im Zentrum des Medieninteresses. Vielmehr geht es darum das Internet weiter zu Verteufel. Das Internet und seine Inhalte müsse Kindersicher und Kinderzimmergerecht sein. Das ist meiner Ansicht nach ein vollkommen falscher Ansatz: Das Internet ist, war und bleibt hoffentlich FSK 18. Ich sehe hier allen voran das Elternhaus in der Pflicht. Es kann nicht angehen, das schon Kleinstkinder unkontrolliert vor das Fernsehen 2.0 (Internet) gesetzt werden. Das gleiche gilt jedoch auch und im viel größeren Masse für das Fernsehen 1.0 und andere Medien. (Man lässt sein Kind ja auch nicht in der Schmuddelecke des Kiosk kramen oder die Hörbuchfassung von "120 Tage von Sodom" zum einschlafen hören.) Dem Schmutz und Schund der bereits Mittags über die Mattscheibe flimmert wird kein Einhalt geboten, nicht einmal thematisiert. Eine Prüfung von dem was da geschaut wird, ist in vielen Haushalten nicht gegeben, Kinder und jugendliche werden dem Programm überlassen. Meiner Ansicht nach ist dabei das hier gebotene Schauspiel der Entmenschlichung, Erniedrigung und Objektisierung wesendlich schädlicher (und schändlicher) als der noch so versehentliche Konsum von "Papi steckt Mami die Salami rein"- (um nicht als homophob zu gelten auch "Papi steck Papi die Salami rein"-.) Webseiten. Letzteres kann man zumindest in ähnlicher Art auch im Berliner Tiergarten beobachten, da brauchts nicht unbedingt Internet. Die Harz IV-Freakshows von Sat 1, RTL und Co. werden jedoch von der Medienwelt nicht kritisiert. Schnell könnte da eine Welle losgetreten werden und wer im Glashaus sitz wirft eben nicht den ersten Stein. Aber das Internet kann man kritisieren, das ist ja Anonym, da gibt es keine Lobbiesten, keine Medienboss und Geldinteressen. (Zurückdenken muss ich an die Verleihung des Fernsehpreises 2008. Der Herr Marcel Reich Ranitzky lehnt es ab mit den präsentierten Personen in eine Reihe gestellt zu werden. (Welcher geistig gesunde Mensch würde das nicht ablehnen?)) Nach dem man jetzt also mit dem Thema "Killerspiele" durch ist, hier haben sich inzwischen Macher und Spieler zusammengeschlossen und wehren sich aktiv und Schlagkräftig gegen derartige Anfeindungen, kommt wieder das Thema "böses Internet". Wer als Journalist das Internet kritisiert muss nicht um seinen Arbeitsplatz bangen (siehe Elke Heidenreich) und muss auch nicht mit dem Entzug von Werbeaufträgen rechnen.
Was zum Thema Medienerziehung bei der jetzigen Elterngeneration verschlafen wurde, das muss die heutige Generation ausbaden. Dabei ist es die Generation der heute 25-35-Jährigen, die durchaus schon zu Schulzeiten mit dem (Privat-)Fernsehen, Internet und anderen Medien kritisch hätten konfrontiert werden können. Lieder singen in Reli ist aber wichtiger als der kritische Umgang mit Medien. Zumindest für unsere Bundes/Landesregierungen.
Das selbst vielgenutzte Dienste, wie etwa youTube, nur für den Konsum von Erwachsenen gedacht sind ist schnell festgestellt. Wichtig ist jedoch Eltern dafür zu sensibilisieren und darauf vorzubereiten mit Ihren Kindern über die Nutzung von Medien zu sprechen und nicht das Medium zu beschneiden. Heute stellt es kein Problem dar, die Online-Aktivitäten des Nachwuchses einzuschränken und überwachen, wer das nicht tut handelt grob fahrlässig und braucht auch dem Medium keine Schuld zu geben.
Und das die Bundesmedienanstalt nicht gegen das vorgeht, was alltäglich da zur besten Hausaufgabenzeit die Republik verseucht, ist ein gutes Zeichen dafür, wieviel Geld in diesem Geschäft steckt.
Zur KFZ-Steuerreform oder Ist das noch Regierungsarbeit?
Jahrelang wurde von unserer Bundesregierung an der längst überfälligen Reform der KFZ-Steuer gearbeitet. Naja, was man so Arbeit nennen darf. Jedenfalls wurde man ja bezahlt und wäre auch bezahlt worden, wenn man gar nichts getan hätte. Und so betrachtet ist das Ergebniss gar kein Schlechtes. Ziel war es eine Besteuerung nach ökologischen Kriterien aufzustellen. Sicher nicht ganz nach meinem Geschmack, ist Energie bereits teuer genug und Mobilität meiner Ansicht nach ein großer Wirtschaftsfaktor. Doch tatsächlich greift man, statt auf den versprochenen bzw. "angedrohten" Öko-Steuersatz, welcher bis zuletzt noch proklamiert wurde, plötzlich doch zu Hubraum-bezogenen, statt CO2-bezogenen Besteuerung. Was ist schiefgelaufen? Wieder haben sich die Lobbyisten der KFZ-Industrie bei unserer Regierung durchgesetzt. Längst nicht das erste Mal, zuletzt wurde für Porsche und Co. das Emissions-Gesetzt gekippt. Welche Macht dieser Industriezweig im Dienstleistungsland Deutschland hat, ist für mich unfassbar.
Was wurde mit der Reform tatsächlich erreicht? Cent-Beträge werden den Fahrern kleinstmotorisierte Dieselfahrzeuge erlassen. Eine Ersparnis von deutlich unter 10 Euro im Jahr wird erzielt, ein Witz. Hiermit fördert man nicht, insbesondere bei den massiv gestiegenen Dieselpreisen, den Griff zum umweltbewussten Fahrzeug. Betrachtet man parallel dazu auch noch die Veränderung, die sich in der hochmotorisierten Luxusklasse ergibt, so wird klar hier stimmt etwas nicht. Für Panzer, wie dem BMW X5, Mercedes ML oder Audi Q7 mit einen Verbrauch von leicht 25 Liter Diesel auf 100 Kilometer ändert sich trotz Staffelung nahezu nichts! Das ist doch mal ein wirklicher Anreiz die Umwelt zu schonen. Nein, wer schon über 70.000 Euro für einen Klimafresser ausgeben kann, der darf keinesfalls noch mehr belastet werden. Statt dessen müssen sich Millionen Menschen, Handwerksbetriebe und Familien zukünftig überlegen, wie sie sich ein neues "Feinstaub-Freundlichen" Auto beschaffen können. Bald ist Schluss für gelbe und rote Plaketten. In weniger als 12 Monaten dürfen derartige Fahrzeuge schon nicht mehr in Berlin und Hannover durch die Stadt rollen. Dabei sind die Auswirkungen dieser Maßnahmen mehr als fraglich. Tatsächlich hat sich bisher keine Verbesserung in Sachen Feinstaubbelastung eingestellt. (Ja, das ist der Grund warum man nichts mehr von den Emissionswerten insbesondere keine Vergleichswerte hört.)
Was können Sie persönlich tun um sich der Quasi-Enteignung ihres Fahrzeugs und dem massiven Wertverlust entgegen zu stellen? Naja, als erstes ist da natürlich der Weg zum Farbkopierer ratsam, die eigene grüne Plakette hat man in wenigen Minuten ausgeschnitten, laminiert und angeklebt... Stellen Sie sich gegen den Eingriff ins Grundrecht auf Eigentum, stellen sie sich gegeben den kranken und bürgerfeindlichen Lobbyismus in diesem Land!
Netzblockage gegen Glückspieler und Pornojunkies
Da köchelt unsere Regierung schon wieder am Populismus-Süppchen, kein Wunder im Sup(p)er-Wahljahr 2009. Nachdem die Hexenjagd auf Killerspieler mit dem politischen Tod des werten Herrn Beckstein ein erfreulich jehes Ende gefunden hat, gibt die CSU/CDU ihre, freundlich gesagt, konservative Haltung gegenüber den "neuen Medien" (16 Jahre Internet!) nicht auf.
Nein, der neue Jagdhund, der im kleinsten Rattenloch und ohne Scheu vor Selbstbeschmutzung, noch eine Change für einen medienwirksamen Auftritt wittert ist und heisst nun "von der Leyen".
Dass man sich auch nicht zu Schade ist für Wählerstimmen auch unter Bildzeitungsniveau im Schmutz zu wühlen, das zeigt die neuestes Idee: Ein Maulkorb fürs Internet, statt für sich selbst.
Kurz zusammengefasst: Eine Sperre von Internetseiten, die eine Möglichkeit zum illegalen Glücksspiel oder Kinderpornografie (oder beidem) bietet. (Ob Merkels Podcast darunter fällt muss noch geprüft werden.) Bestehende Gesetzte und die Möglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden scheinen unseren Christdemokraten wohl nicht auszureichen. Schon heute ist der Betrieb von Glücksspiel-Diensten und die Verbreitung kinderpornografischer Inhalte in Deutschland strafbar.
Tatsächlich gesteht man ein, dass man sowohl geistig als auch technisch nicht in der Lage ist diese Paragraphen umzusetzen.
(Das Spektrum verbotener Inhalte reicht inzwischen bis hin zum Bombenbau, aber nur wenn man das Wissen dann auch terroristisch nutzt. Nicht-Terroristen dürfen weiter nach Herzenslust im Anarchisten-Kochbuch schmöckern.)
Dies liegt vielleicht auch daran, dass die Aussage: "Verfügbare Rechtsmittel reichen aus", keine konservativen Wählerkreise hinter dem Ofen hervor zu locken vermag.
Dabei Frage ich mich: Wie wiederlich ist es, das Thema Kinderpornografie als Wahlkampfwerkzeug zum Wählerstimmenfang auszuschlachten? Ich empfinde es als derart abstoßend, dass selbst ich es gar nicht vermag in Worte zu fassen. Das ist einfach bar jeden menschlichen Verhaltens. (Wie wäre es mit einem Verbot des Verkaufs von Beton und Blumenkübeln an werdende Müttern in den neuen Bundesländern?)
Die CDU/CSU trifft mit der Kinderpornosperre zum Glück ja vor allem den eigenen Wählerkreis, insbesondere die ein oder andere Pfarrei wird sich sicherlich den weniger prüden Sozis oder Grünen zuwenden.
Zurück zum Thema: Aus technischer Sicht möchte unsere Regierung eine Sperre auf der Providerseite umgesetzen sehen, die eine Übertragung der genannten Inhalte vom Webserver ( ausschließlich hierum geht es ) zum Endnutzer verhindert. Pornotausch und Glücksspiel über Instant-Messaging, Email, Chat-Systeme, Newsgroups, Filesharing und FTP, das wird alles weiterhin problemlos funktionieren. Kinderficker, Pfarrer und andere Kleinkriminielle können also aufatmen.
Der Rest von uns muss jedoch massive technische Einschränkungen bei der Nutzung des Internets hinnehmen, denn so technisch einfach, wie das Verbrennen eines unliebsamen Buchs (NS-Zeit) idealerweise samt Autor (wie die katholische Kirche dies schon Jahrhunderte lang praktizierte), ist das Sperren von Internetinhalten nicht. Zusätzlichen technisches Gerät, sogenannte Inhaltsfilter(-Proxies) bzw. -Firewalls müssen beschafft werden. Jede zu sperrende Adresse (das Geplunder mit dem http:) wird dazu in eine Schwarze-Liste beim Anbieter des Internetzugangs (Provider) aufgenommen.
Jetzt muss dieser Filter ->jedes<- Datenpaket auspacken und reinlinsen ob Daten von einer der gesperrten Adressen angefordert bzw. angeliefert wird. Um es nochmals klar zu sagen, dies betrifft alle Daten ->jedes<- Nutzers, ob gesperrte Seite oder nicht. Der Weg zum gläseren Internetbürger und der Echtzeit-Online-Überwachung sind damit Tür und Tor geöffnet.
Dieser Filter-Vorgang kostet, wie man sich denken kann, Zeit und bedarf intensiver Wartung und Pflege auf Providerseite. Das ist doppelt ärgerlich, muss man doch für einen schlechteren, weil unzuverlässigeren und deutlich langsameren Dienst auch noch mehr Geld auf den Tresen knallen. Dabei ist die technische Wirksamkeit solcher und ähnlicher Filter in der Praxis bereits wiederlegt. Zuviele Möglichkeiten bietet, das auf Zuverlässigkeit und für, nicht gegen, die Übertragung von Inhalten, gleich welcher Art (so etwas nennt man Informationsfreiheit Fr. von der Leyen), ausgelegte Internet.
Anonymisierungsdienste, virtuelle Netze und Proxy-Kaskaden, die Datenquelle wie auch das Ziel verschleiern, ebenso wie Datenverschlüsselung, erlauben es Nutzern derartige Sperren auszuhebeln und zu umschiffen. Schließlich steht dem Anbieter verbotener Inhalte natürlich auch das technisch einfache regelmässige Wechseln der Internetadresse, unter der man seine fragwürdigen Informationen/Dienste anbietet, zur Wahl. Das ist ein Aufwand von schlimmstenfalls wenigen Minuten. Informiert werden die Nutzer zuverlässig per Newsletter.
Eine ganz andere Frage ist da noch was gesperrt werden soll. Ob, wie zuletzt in UK gesehen, das Scorpions-Album "Virgin Killer" oder gleich auch Werke wie Otto Dix "Portrait eines Mädchen" oder Vladimir Nabokov Roman "Lolita" auf die Zensurliste wandern? Wer entscheidet über Intension und Perversion, die Parteispitze der selbst homophoben CDU/CSU?
Fazit: User werden gegängelt. Provider müssen millionen Euro aufwenden für wertlose Technik. CDU erhälten 0,01% der Wählerstimmen mehr aus dem Kreise konservativer und/oder technikfeindlicher Nichtwähler, verlieren aber zugleich 2% der Stimmen (Pornografen, Pfarrer und begeisterter Internetnutzer) in Richtung Protestparteien. Hoffen wir, dass es nicht wie beim Videospiel 35 Jahre dauert bis CDU/CSU dieses Medium endlich zu akzeptieren lernen. Danke CDU für euren Populismus und blindwütigen Aktionismus.
Fresskorb fürs breite Volk
Hervorragend, das Konjunkturpaket Nr.2. lässt kaum Wünsche offen. Nein, ein Paket der Peinlich- und Kleinlichkeiten wurde da zusammengeschmiert. Mit 3-6 Euro mehr in der Tasche und da muss man dem blonden Guido mal recht geben, da krieg man eine Currywurst ohne Pommes und die Diätpille muss dann die Krankenversichung ausspucken. Statt an den Energiekosten endlich zu schrauben (Energiekosten sind zu weiten Teilen Steuern) oder aber an der Mehrwertssteuerschraube zu drehen z.B. nach US-Vorbild mit Tax-free-Weeks, liefert die Bundesregierung einen Fresskorb voll Gratis-Steuerpröbchen, Essensmarken und irgendwann einlösbaren Kindergeld-Gutscheinen. Sicher ist der Schmerzendruck bei 1,06 pro Liter Super auch nicht mehr so groß wie beim Preis von 1,60 aber dennoch. Günstige Wahrenverteilung, minimale Transport und Flexibilität zur Erbringung der eigenen Arbeitsleistung, das ist eine Kraft die vollkommen unterschätzt wird. Statt dessen steckt der Staat massiv Kapital in eine (recht gut ausgelastete) Branche, die wie keine Andere, neben der Prostitution, für Schwarzarbeit bekannt ist, die Baubranche. Ob das Mindestlohne-Paket zu diesem Zeitpunkt die Konjunktur ankurbelt, sei auch mal dahingestellt. Jahre wurde rund um die Worte Mindestlohn gezippelt und gezappelt, mal hier ein bisschen, mal die exotische Branche für würdig befunden. Diejenigen, die in den betroffenen Branchen arbeiten, werden sich jedenfalls recht bald mit dem Thema Effizientssteigerung auseinandersetzen dürfen.
Schamlose Finanzwelt
Die Aktienindizes fallen, die wichtigen Währungen der Welt schwanken im Stundentakt um ganze Prozentpunkte auf und ab, doch die Verantwortlichen, also die gierigen Nimmersatte und promovierten Steuerbetrüger sehen sich nicht in der Pflicht. Sie haben Ihre Schäfchen vor dem Zusammenbruch in trockene Steuerparadiese ausgelagert. Da denkt man doch mit Wehmut an die Schwarzen Freitage des 19ten und 20sten Jahrhundert zurück. Da zogen die Bänker&Urheber noch wie echte Männer einen Schluß, vorzugsweise mit der Rasierklinge durch die Pulsadern oder mit einem waghalsigen Sprung aus dem 20 Stock einer Wall-Street-Bank. Heute überlässt man dies doch lieber dem ruinierten Kleinanleger oder Kleinkreditgläubiger. Man ist sich selbst für die Schlaftablette zu fein. Das man sich ein wenig verkalkuliert hat und ganz nebenbei ganze Volkswirtschaften restlos ausgeräumt hat, das ist mit der Aufnahme des Konkursverfahren vergessen, da heisst es dann Schwammdrüber. Im Dot-Com-Business mag ein solches Goldgräber-Ver(w)halten einen gewissen Reiz haben, in der globalen Finanz-"Industrie" ist es aber nicht nur nicht angebracht, sondern blanke Dummheit. Natürlich muss man sagen, das zu einem Geschäft immer zwei Gehören. Nur der Dumme wird in dem Fall vom Staatskapital mit Frischgeld kunstbeatmet. Dem kleinsten Glied in der Kette, ist allerdings nicht zu Helfen. Weg sind Haus und Auto der hochverschuldeten US-Familie. Schließlich und endlich mit ewas verzögert können wir dann bewundern, wie unsere eigene Exportwirtschaft implodiert.
Veranstaltungsrtipp: Ataraxia & Apokalyptikfolk Silvester 2008
Bevor morgen Nacht nun der Zyklus des Lichtes sein Ende nimmt und ein neuer Jahreskreis seinen anfang nimmt, kurz bevor ich fürs erste in Sonnwend und Rauhnachtsfreuden abtauche, möchte ich euch noch auf zwei ganz besondere Ereignisse hinweisen. Zum Einen findet am 29.12. im Dunker Club (Dunkerstr. 64 - Berlin Prenzlauerberg 23h) ein Konzert statt, das sich ob Neofolker oder Nichtneofolker eigentlich Niemand engehen lassen sollte. Die Gruppe Ataraxia wird euch die Gelegenheit geben, diese Rauhnacht zu einem einzigartigen Erlebnis werden zu lassen. Meiner Ansicht nach stellt das Projekt "Ataraxia" eines der wenigen Kronjuwelen der gesamten alternativen bzw. Schwarzen Szene dar. Kurz darauf wird das kalendarische Jahresende in Leipzig (-Engelsdorf) in Form des Apokalyptikfolk Silvester 2008 mehr als würdig zelebriert! Zu Gast werden (neben meiner Wenigkeit unschwer an "Der Kamera" zu erkennen) sein die Gruppe APOPTOSE (+ 15-köpfigen Fanfarenzug), das personell sehr Umfangreiche und erstmals in der BRD gezeigte Projekt IANVA und nochmals ATARAXIA. APOPTOSE ist ein Dark/Apokalyptik Ambient Projekt, das mit herrlichen Samples und sphärischen Klänge das Ende der Welt herbeizelebriert. IANVA, ein italenisches Militär-POP Projekt, fasziniert durch seine Stimmungvoll inzinierte Show.
Finanzkrise und Rezession?
Erstmal bin ich der Auffassung, das man einen Rückgang des Wirtschaftswachstum und eine Rezession auch herbeigeredet, herbeifördern und herbei besteuert kann. So wie unsere Regierung den Aufschwung in D. erfolgreich durch die 3% Mehrwertssteuererhöhung und kommende (durchschnittliche) 2% Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und permanenten negativen und investitions- wie auch innovationsfeindlichen Gewäsch und Geseiere kaputt gemacht hat, ist D. ein vorbildliches Beispiel. Auch sehr Aufschlussreich, das UNSERE Banken unser Geld nicht in den heimischen Mittelstand oder die blühende Metallindustrie gesteckt, sondern lieber in windigen Immobiliengeschäften überall auf der Welt verheizt haben, ohne das die Politik etwas dazu zu sagen hatte. Im Gegenteil Gier, Gier, Gier war die Parole, bringt so eine Bank doch mehr Steuereinahmen, wenn sie nicht gerade Offshore (d.h. auf steuerbefreiten den Festland vorgelagerten deutschen Inseln ihren Briefkasten hat) arbeitet, als eine mittlere Stadt. Zudem sitz so mancher Abgeordnete im Aufsichtsrat dieser Kapitalkonzerne. Jetzt haben viele angeschlagene Banken die Hilfe des Bundes geschluckt. Milliarden unserer Steuergelder wurden erstmal in dieses Geldsystem gepumpt. Jetzt als Folge der Weltweit durch die Banken ausgelöste Rezession droht der zweitgrößte Industriezweig, die Automobilindustrie einzuknicken. Wieder werden Milliardenpakete geschnürrt. Milliarden aus unseren Taschen. Plötzlich sind Gedanken, wie Teilverstaatlichungen kein Gespinne linker wie rechter Politik- und gestriger Wirtschaftstheoretiker mehr, ( tatsächlich sieht es heute so aus als wolle man Ideen des 25-Punkt-Programms der NSDAP (siehe Wikipedia) wieder ausgraben, parallelen sind mit Hartz IV, Teilverstaatlichungen und dem massiven Eingreifen des Staates in private Industriekonzerne unübersehbar). Nach der Autoindustrie kommt dann eine andere Luxusgüterindustrie ins Rutschen, wieder werden Milliarden unserer Steuergelder ausgeborgt, (das wiederholt sich solange bis man auf eine Ebene ohne Lobby und Lobbyiesten angekommen ist.). Was für ein Schwachsinn! Statt endliche, endlich dem Konsumenten durch massive Steuererleichterungen Geld in die Taschen und somit in die Märkte zu pumpen, wird weiter an genau gegenteiligen Plänen gesponnen. Ab nächstes Jahr stehen uns in der Klasse der "gesetzlich Versicherten" wieder ein Abzug von mehr als 5,5% der Kaufkraft durch Inflation und Gesundheitsfond bevor. Welche Industrie wird dann noch in der Lage sein diesen durch Gehaltsanpassungen zu kompensieren?
Antifa oder doch Antisemit ?
Bei den Ausschreitungen an der berliner Humboldt Universität wurde die Ausstellung "jüdischen Unternehmen in der NS-Zeit" systemmatisch unter antisemitischen Schmährufen zerstört. Doch im Gegensatz zu ersten Meldungen in den Medien waren nicht rechtsgesinnte Jugendliche für die Zerstörungen verantwortlich. Ganz im Gegenteil. Für die Verwüstungen an der Holocaust-Ausstellung trägt allein eine Jugendorganisation, welche immer und immer wieder durch Gewaltakte am Rand von ansonsten friedlichen Demonstartionen negativ auffällt, Verantwortung. Das ausgerechnet diese Organisation unter dem Namen "Antifa" kurz für "Antifaschistische Aktion" auftritt ist ein Witz. Politische Ziele und/oder Kenntnisse sind bei den Unruhestifter weder bekannt noch von Interesse. Worum es der Chaotenbande wirklich geht, sind die Zerstörung, Massenschlägerein und Steinewerfen und das bei jeder Gelegenheit. Atom-, Bildungs- oder auch die kleinstädtische Schülerdemo, wo es nach eigener Meinung politisch eben Sinn ergibt Flaschen und Steine wahllos in die Menge zu werfen sind vermummte Chaoten in schwarzrot anzutreffen. Als Punks "verkleidete" Kinder und Jugendliche, mit hunderte Euro teuerer Punkmode von Marken Springerstiefeln bis zur Edeljeansjacke und dem obligatorischen Mercedesstern um den Hals, dennen Zuhause zu langweilig ist, das ist die "Antifa" heute. Dennoch kann ich an die unpolitische "eher zufällige" Zerstörung der Holocaust-Ausstellung nicht ganz glauben, die auf Videos der Zerstörungsorgie klar rauszuhörenden Schmäh rufe, wie der Hitlergruß eines Antifa-Demonstranten (in den Sekunde 55-56 des SternTV-Berichts zu sehen) zeigen in eine eindeutige Richtung.
Medienlug & Medienbetrug: Heute, das Tsunami-Frühwarnsystem
In den letzten Wochen waren überall beruhigen Meldungen über die "inbetriebnahme" des Tsunami-Frühwarnsystems zulesen. Beruhigend deshalb, da unser millionenschweren Spenden ins Katastrophengebiet und die Hilfe unserer Regierung einmal mehr Früchte getragen hat (Ironie). Und beruhigend deshalb weil wir mit diesem glorreichen Sieg über die zerstörerischen Kräften in unseren liebsten (unter/mittelschicht) Urlaubländern, die Natur gebändigt haben.
Doch leider fehlt bei der Berichterstattung jede Erwähnung, das von den 200 eingesetzten Sensor-Bojen bereits von der Natur und den Einheimischen 197 zerstört, miesbraucht oder entwendet wurden und das System heute praktisch keinerlei technischen Nutzen geschweige denn Sicherheit für Urlauber und Einheimische bringt.
Ubisoft - Miese Software und mieserabler Support zum stolzen Preis
Jedesmal wieder denke ich, das war jetzt mit sicherheit das letzte Ubisoft-Game das ich je gekauft habe. Ob 'Dark Messiah', 'Far Cry' oder 'Assasins Creed' kein spiel funktioniert bei der Auslieferung auch nur halbwegs. Schlimmer noch, mehr als alles andere setzt Ubisoft auf Userfeindliche Kopierschutzeinrichtungen, die es unter anderen nicht erlauben etwa einen Brenner im System zu haben, eine Brennsoftware installiert zu haben oder eine Desktop-Firewall zu nutzen.
Mit 'Far Cry 2' geht Ubisoft noch einen Schritt weiter. Um den Benutzer noch mehr zu gängeln sind nur 3 Installationen des Produktes erlaubt. Dabei bringt der Titel noch dazu zwei Zwangsprogramme mit Punkbuster und das Securom Rootkit, die Sicherheitslöcher im System schaffen, so das Ubisoft (und andere) erkunden können was auf Ihrem System installiert ist, und welche Daten sind gespeichert haben.
Sagen Sie "Nein" zu so einem Produkt!
Kürbis Vorlage
Hier wieder meine Gratis Kürbisschnitzvorlagen.
''22.10.2008 Ackermann dein Größenwahn oder wie aus einem milliardenschweren Hilfsprogramm eine unerwünschte Einmischung in die Privatwirtschaft wird.'
500 Milliarden Steuergelder wurden seitens der Bundesregierung für die Stützung der Banken und zur Förderung deren Liquidität zusammengekratzt. Schon seltsam wo das ganze Geld herkommt. (Ganz so sicher scheint die Politiker auch noch nciht zu sein, werden jetzt doch die Bundesländer in die Zahlungspflicht genommen...) Nagen Städte, Dörfer und Bundesländer unserer Republik doch bereits seit Jahren, wie Rentner und Sozialbenachteiligte am Hungertuch. Für Bildung ist kein Geld da, für Gesundheit ist kein Geld da, für Strassen ist kein Geld da, für Eurofighter ist kein Geld da, für Steuersenkungen ist kein Geld da, für Altenpflege ist kein Geld da, für Umweltschutz ist kein Geld da, für Forschung ist kein Geld da. Seltsam, wirklich seltsam wie 500 Milliarden innerhalb von 14 Tagen hergezaubert werden können. Die Aufsichtsräte von Banken und anderen Großkapitalisten sind im Gegensatz zu unseren Lehrerzimmern und Kindergärten aber eben mit sogenannten Spitzenpolitikern gespickt, die natürlich sämtlichst mit KanzlerInn und Co. per Du sind. Das wirklich bittere an dieser Spendenaktion für die hungernden Bänker, (ja nur Kaviar ohne Blinis macht auf dauer nicht satt), der Staat möchte als Bedingung für die Unterstützung ein Mitspracherecht in den Banken unter anderem gehört hierzu eine Begrenzung der Managergehälter auf maximal "nur" 500 000 Euro, dem ca. 13x des Durchschnittsverdienstes und dem 1300x von HarzIV. Das können und wollen die Bankmanager nicht. So wird aus dem heißgestrickten Bankhilfe ein altbackenes Brot, das, laut Hrn. Ackermann, der Bankindustrie ihrer besten Köpfe berauben würde. Das hier wohl die Köpfe gemeint sind, die überhaupt die Kapitalkrise an den internationalen Märkten ausgelöst haben, scheint vergessen. Eher scheint den Herren "höhere Gewalt", als Auslöser der Krise vorzuschweben. Als Schande würde es Hr. Ackermann ansehen zur Staatstütze zu greifen, er plediert öffentlich dagegen. Aus meiner Sicht würden die Hrn. in Nadelsreifen es wohl eher als Potzenverlust sehen mit nur 500 000 Euro daheim auftauchen zu müssen. eine unmögliche Zumutung. Das Geld reicht ja gerade für das nötigste Kocks, Urlaub im Edelpuff mit den besten Kuppels aus Politik und Wirtschaft ist dann nicht mehr drin. Schlimm ist, das mit dieser Aussage auch allen anderen Banken das Paket vermiest wird, so bleibt das Risiko beim Endkunden, ob Großkonzern oder Privatanleger hängen. Mehr zu den Hintergründen der Finanzwelt gibts in Ernst Wagenhofers neuen Film "Let´s Make Money." . Hier wird dieser pervertierte Kapitalismus aus neutraler Warte sozusagen "as is" dokumentiert.
''1.10.2008 Beckstein tritt ab!"
Die Ankündig Becksteins sich endgültig zurückzuziehen kann ich nur begrüßen. Ein populistischer Opportunist weniger. Zwar immer noch kein Grund in einen Freudentaumel zu verfallen aber auch Kleinvieh macht, wie im Falle von Beckstein offensichtlich, Mist. Da hatte ich doch schon fast die Hoffnung in Bezug auf unsere Demokratie aufgegeben. Wenigstens parteiintern scheint man aber schnell den Schuldigen für das "Wahldisaster" erkannt zu haben. Killerspieldebatte kann jetzt endlich, ebenso wie Beckstein, als abgehagt angesehen werden.
13.9.2008 Mithras Garden Festival 2008:
Fort Asterstein (Koblenz) 18:00
Eine erstaunlich große Menschentraube befindet sich neugierig warten vor dem Tor der Koblenzer Festungsruine Asterstein. Hier soll in wenigen Minuten das Mithras Garden Festival seinen Anfang nehmen. Angereist sind Menschen aller Altersgruppen und aus allen Teilen Europas. Junge Frauen in strengen Uniformen teilen sich Bier mit bärtigen Rittersleuten und verstehen sich ohne viele Worte wechseln zu müssen. Während dessen wirft jeder Besucher immer wieder einen Blick zum dramatisch bewölkten Himmel, am Morgen hatte es über Koblenz noch kräftig geregnet. Doch Donar und Frau Holle sollten dem angereisten Heidenvolke gnädig gestimmt sein. Während dessen laufen auf dem Freiluftgelände letzte Vorbereitungen. Die Gruppe Sturmpercht, Östereicher aus der Gegend um den Unterberg bei Salzburg, ist bereits kräftig am Proben.
Das Mithras Garden Festival geht auf eine Initiative der Music Live Koblenz und Initiative Fort Asterstein e.V. zurück. Kein Anderer als der Axel Menzer (HEKATE) zeichnete für die Umsetzung verantwortlich. Also ein Festival aus dem Herzen der Szene für die Szene, so wie es sein sollte. Was Axel Menzer Zustande gebracht hat ist nicht mehr und nicht weniger als ein gelungener Querschnitt der Szene. Mit Mittelalter über düsteren Folk bis hin zum schwarzen Endzeit-Ambient war praktisch das gesamte Spektrum der echten Schwarzen Szene, fernab der Kommerzialisierung vertreten.
Etwas über 300 Besucher werden es wohl gewesen sein, darunter auch Svarrogh, Kadmon (Allerseelen), die um kurz vor halb sechs, den Innenhof der Festungsanlage Asterstein ( errichtet zu Beginn des 19ten Jahrhunderts) allmählich in Beschlag nahmen. Da die Ruine erhebliche bautechnische Mängel aufweist, der Verein Initiative Fort Asterstein e.V. arbeitet an der Beseitigung, mussten viele Absperrungen das Gelände sichern. Sicher mit ein Grund warum die nachgelagerte Aftershow-Party nicht wie geplant auf der Festung stattfinden konnte, sondern in die unweit gelegene Lokation Druckkammer „Downtown“ in Koblenz verlagert wurde. Sicher war das einem Großteil der Gäste gar nicht so unrecht, sollte es sich doch im Laufe des Abends noch empfindlich abkühlen und ein reger Wind aufkommen.
Ohne große Verspätung Begann das Konzert um ca. 19:15. Den Auftakt machte dabei die bereits genannte Band Sturmpercht (u.a. Markus P., Axel F. (Werkraum)). Einer BestOf-Kombo der Szene, die zu meinen persönlichen Favoriten des Genres zählt. Sturmpercht, präsentierte eine Mischung aus alpenländischer Volklore, gepaart mit Witz und Takt. So wurden dann Bilder vom Zapfenmännlein, Tatzelwurm und dem alte Kaiser Barbarossa vor den inneren Augen der Besucher beschworen. Eine bunte, ja fast schon als Sammelsurium zu bezeichnende, Mischung von Musikinstrumenten, von der Handharmonika über Waldteufel bis hin zum Dulcimer, kam dabei auf der Eichenlaub bekränzten Bühne zum Einsatz. Natürlich wurden die Perchten auch mit Ihrem Outfit, der gebotenen Musik gerecht. In Wildschein- und Hirschfell gefüllt oder in der Kleidung von östereich-ungarischer Landvolk wurde sich dem Publikum präsentierten. Neben vielen bekannten Songs, durften die Gäste auch bereits einen stürmischen Ausblick auf das eventuell noch diesen Winter erscheinende neue Album genießen. Abschließend erwies sich meine Vermutung als Richtig, dass ein gewisser Kadmon (Allerseelen) kaum davon abzuhalten ist, die Bühne für sich zu beanspruchen. So ergab sich ein „i bin der Woid“ mit Allerseelen-Vocals.
Hekate, ohne Zweifel ein Urgestein der Szene in Deutschland, existieren bereits seit 1991. Muss die Gruppe die sich als Avantgarde der Neofolk-Szene versteht, überhaupt näher vorgestellt werden? Kaum, abseits der kursierenden Vorurteilen gegen die Szene und ihre Macher, sind Hekate zu einem Inbegriff neuer inspirierter Musik ohne Kommerzgedanken geworden. Auftritte auf den großen deutschen aber auch internationalen Szene-Festivals sprechen eine deutliche Sprache. So dachte auch das Publikum auf dem Asterstein. Wie bereits Eingangs bemerkt, fandet sich das Publikum für insbesondere diesen Auftritt ganz Europa ein. Axel Menzer, noch dazu leicht gestresster Macher und Organisator hinter dem Mithras Garden Festival, fand auf der Bühne endlich zu sich selber. Hekate lieferten vor der Kulisse der Ruine den besten Auftritt, den ich seit langem von ihnen gesehen habe. Kommt doch nur selten die besondere Stimmung, die Hekate versucht zu transportieren und von der diese Musik eigentlich lebt beim Publikum der Megafestivals an, so gelang das hier Umstandslos. Dabei blieb es nicht nur bei den ruhigeren Klängen, mit „moritori te salutant“ begabt man sich von der Tanzbarkeit und Eingängigkeit weit in Richtung Corvus Corax ohne dabei aber zu deutlich an Niveau zu verlieren. Soweit ich feststellen konnte spielten Hekate vor allem Songs aus der Area 2002-2008. Letztlich schloss das Ensemble den Auftritt, mit einem musikalischen Gruß an die Ewig gestrigen Rechts und Links vom Wegesrand, mit dem einstmals mit „Runedancer Hagalas“ (Nebelhexe) performanten Song „Die Gedanken sind Frei!“.
Nach einer kurzen Umbaupause in der man sich mit großen Stücken Kuchen, Met, Moselwein und Bier versorgen konnte spielte die schwedische Neoklassik-Gruppe Arcana auf. Musikalisch einfach Traumhaft präsentierte das fünfköpfige Ensemble viel bekanntes Liedgut aus ihrer inzwischen 14 jährigen Geschichte. So schön, das ich fast das Fotografieren darüber vergessen hätte und stattdessen lieber mit geschlossenen Augen, dafür aber offenen Ohren und zeitweise sicher mit vor Staunen offenem Mund, dem Gesang folgte. Auf CD hat man so was ja schon oft gehört, da gehört eine opernreife Gesangstimme ja schon fast ins Repartua einer jeden 0815-Metallband. Live ist das jedoch etwas ganz anderes. Arcana ist es ohne Umstände gelungen, die mit Sicherheit hohen Erwartungen des Publikums zu erfüllen. Blickte man durch den Gästereigen, sah man verzauberte Gesicherter, faszinierte Blicke und hörte nicht das leiseste Gespräch. Es war einfach berauschend dieses Konzert in diesem Ambiente erleben zu dürfen. Auch wenn Hekate der eigentliche Star der Nacht sein sollte, so kann gesagt werden, dass trotz der zunehmenden Kälte und des auffrischenden Windes keinesfalls das Warten lang wurde. Im Gegenteil vielen hätten auch die ganze Nacht lang Arcana zuhören können.
Nach diesem Konzert, dünnte sich das Publikum zusehest aus. Dafür mache ich allerdings weniger dem Projekt „In Slaughtering Natives“ verantwortlich, als das immer schlechtere, weil inzwischen richtig kaltem und windigem aber wenigstens trockenem, Wetter die schuld. Leider ging dadurch auch der Pinguin-Effekt der dicht gedrängten Menschenmenge verloren, was dazu führte, das die verbliebene Zuhörer umso mehr frohren. Tipp an den Veranstalter: Der Met lässt sich Bequem auf bis zu 68 Grad erhitzen, ohne seine „heilende“ Wirkung zu verlieren.
Zurück zur Musik, „In slaughtering Natives“, „ein“ Ein-Mann-Projekt aus Schweden, erzeugt, wie der Name schon vermuten lässt, klänge die Nachträglich in die Schublade Industrial zu sortieren sind. Allerdings echter, purer und reiner als das Allermeiste, was sich ansonsten in dieser Tummelt. Rohe, primitive nichts desto trotz aber rythmisch Loops, die ewig itterieren nur in Nuance abweichen zum Zerreißen gespannt aber nicht gebrochen werden. Vocals bilden zwar einen zentralen Bestandteil des Konzepts, treten aber kaum soweit in den Vordergrund, das man hier von dominieren sprechen könnte. Man denkt beim hören unweigerlich an eine postindustrielle Stammesmusik. Dies alles ist kein wunder, weis man das Jouni Havukainen bereits seit Frühzeiten des Genres (1985!) unter diesem Projektnamen performt. Es dürften sich inzwischen Generationen von Bands aus dem Werkschatz des Schweden bedient haben. Während der zweite Hälfte der Performance, durfte das Publikum etwas Einmaliges erleben: „In Slaughtering Natives“ mit kräftiger Unterstützung von Hekate! Ein gelungener Abschluss für ein gelungenes Festival.
www.mithras-garden.de
30er Geburtstag
So nun bin ich bereits 3 Jahrzehnte auf der Welt. Was hat sich in der Zeit getan?
Klar ist der technische Fortschritt am offensichtlichsten. Ebenso Verfolgen mich die Themen Umweltschutz seit Ozonlochs/smog, Atomkraft und Wüstenkrieg nun praktisch mein ganzes Leben lang. Kohl war mein halbes Leben Kanzler, mit 11 Jahren erlebte ich den Zusammenbruch der DDR bzw. den Fall der Mauer, Johannes Paul besuchte in den 30 Jahren alles möglich bis zuletzt Petrus selber. Den Wahngedanken einer europäische Währung namens Ekü verfolgte ich bis zur Umsetzung. (Zahle für einen Mc Hamburger keine 65 Pfennige mehr sondern 1 Euro! Wucher!) Wo wir schon beim Geld sind, die Tränen kommen mir wenn ich an an den Zapfsäulen schaue... wie schön waren doch die 80er. Auch der moment in dem ich mit einem riesigen Geldbündel, "ganze" 100 000 Lire spielen darf, ist mir unvergessen. Aber auch gesellschaftlich hat sich so viel schleichend verändert, beispielsweise ist gefühlt ist jeder zweite Schwul und/oder Türke, insbesondere im Fernsehen. Schön das jetzt jeder auch offiziell treiben darf, was er/sie will. Aber als "schrulliger" Charakter 3x pro Soap... Ach, wie schön war es Anfang der 80er der Fernseher anzumachen und tatsächlich mal ein Testbild zusehen. Die Anfänge des Privatfernsehens bzw. Werbefernsehens zu erleben. Krame ich heute eine VHS-Kassette von damals raus wundere ich mich, nur 1 Werbeblock von 5 Minuten? Wie konnte man das finanzieren, heutes sind es ca. 40-50 Minuten Werbung pro Film mit minimum 3 Blöcken. Ach was solls, Fernsehen schaue ich wenn dann sowieso nur öffentlichrechtlich, da wird man nicht gleich mit Teenbands und Promititten überhäuft. Das Best in 30 Jahren Fernsehen? Schmidteinander mit Herber Feuerstein, das war Anfang der 90er echt das Beste. Die Fliegenbefreiungsaktion, genial. Löwenzahn mit Peterlustig, DDR-Sandmännchen, Augsburger Puppenkiste und Dank meiner Mutter Sonntags Lindenstrasse (kotz). Und GANZ wichtig der WDR Computer Club, absoluter Kult. Das sind meine Fernseherinnerungen. Was ist noch passiert? Kürzlich haben wir das 10 Jahre von Mpeg 1 Layer 3 gefeiert. Musik ist danke MP3 heute defakto frei und Omnipräsent. Meinen ersten MP3-Player... den gibs noch... ist auch bestimmt schon 7 Jahre alt. Mein Commodore C64 ist inzwischen 26 Jahre alt. Was kam noch? GKAT, Flaschenpfand, Dosenpfand, Zigarettenverbot. Alles wird immer stärker reguliert. Nur nicht das Sich mit Geld die Taschen vollstompfen auf Kosten Anderer. Und Stasi-Schäuble: Einen wie Schäuble, der mal eben am Grundgesetz rumdoktort und unsere Post lesen will,denn hätte die meinungsstarke Öffentlichkeit der 80er sofort aufgeknüpft. Zu was komplett anderem: Ja, in meiner Jugend war es chinesisches Essen exotisch und über Sushi wurde laut gelacht: Die Japaner die fressen rohen Fisch! Damals auch undenkbar die Ladenöffnungszeite von heute! Selbst an der Tankstelle war um spätestes 18:00 Feierabend. (Keine Handyklingeltonparty mit Alkopops vom Taschengeld.) Viele Geschäften hatten am Mittwoch halbtags geschlossen. Barbiere hatten generell immer Montags zu. In meinen Schulen gab es keine Computer. Respektive, es gab sogar Computer, aber in einem abgeschlossenen Raum für den der Schlüssel verloren "wurde", um die teuren Geräte nicht dem Spieldrang der Kinder aussetzen zu dürfen. Dafür hatten wir ein Sprachlabor, das haben wir sogar 1x benutzt als eine Stunden ausgefallen ist. Als ich in die Grundschule ging galt der Amiga als cooles Spielzeug Nr.1. Damals wurde ich noch verlacht, weil ich nur Zugriff auf den PC meines Vaters und einen C64 hatte. (Das Lachen der Amigabesitzer hatte mit dem erscheinen von Wing Commander 1 von Origin (Chris Roberts) ein jehes Ende gefunden. Ein jehes Ende fanden damals auch Wirtschaftverbrecher, antisoziale Großindustrielle und Andere die sich den Titel Bonzenschwein redlich verdient hatten, durch eine Gruppe die sich zur moralischen Instanz berufen fühlte. Irgendwie hatte ich damals den Eindruck, das der ganze Rummel um die R.A.F. nicht gerechtfertigt sei. Da wusste ich noch nicht was für einen Rummel man heute um Bohlens gebrochen Schwanz oder D-Promis Fußpilz machen kann. Zu meiner Schulzeit gabs auch was, was es heute nicht mehr gibt: Radioaktiven Regen! Ja in den Wochen und Monaten nach Tschernobyl, wurde uns eingetrichtert nicht draussen zu spielen und keinesfalls in den Regen zu gehen. Tatsächlich hats in der Zeit mal geregnet, da standen dann ein Grüppchen Grundschüler (mit mir) ganz bedattelt da wusste nicht was tun, man konnte durch den bösen Regen ja nicht nach Hause laufen. (Ich gehe davon aus, das mein zurückgehender Haaransatz (hüstel) heute auf genau diesen Tag zurückzuführen ist. Fuck Tschernobyl.) Noch was gab es an meiner Schule: Echte Ossis. 89 waren Ossis wohl der absoluten Überzeugung das ein Trainingsanzug (am besten vom Aldi), hier im Westen das klassische Kleidungsstück darstellt. Naja, zumindest trugen alle Ossi-Kinder und Familien zwischen 89-90 alle Jogginganzüge zu jedem Anlass. Ok beim Sportfest, aber Scheisse beim Schultheater. Hatte einen guten Ossi-Kumpel, Springer, der irgendwann dann auf Grass und Alk abgefahren ist. Schade. Zu einem anderen Thema. Auch musikalisch erlebte ich den Tod, die Wiederauferstehung und die erneute Beerdigung von Genres, etwa NDW, Punk, Metall. Metall das war DAMALS echte provokation. Ein Metal-Bandshirt hat man nur unter der Ladentheke im Plattenladen oder per Mailorder nach gefühlten zwei Jahren des Warten bekommen können. Man kann sich gar nicht vorstellen, das es noch Ende der 90er Jahr nicht möglich war eine Marilyn Manson-Platte beim Mediamarkt zu kaufen, weil diese Musik als extrem anstössig galt. Selbst noch Ende der 90er war die Gruft heute Gothicszene so stark Abgegrenz, das man lediglich per Mailorder über schwer zu beschaffende Magazine eine Möglichkeit hatte an Tonträger zu gelangen. Mitte der 90er sah eine "schwarze" Nacht wie folgt aus: Eine Grüppchen von 5- max. 20 Leuten in einer sehr individuellen zumeist Lumpiartigen Bekleidung tummeln sich in einem Raum, der so gross wie ein durchschnittliches Wohnzimmer ist, zu Musik die recht spinettlastig und für heutige Massstäbe doch recht kitschig ist. Kein Doom-Doom-Techno gehopse. Bis dann schließlich eine Band auf die Idee kam ihre Musik mit Techno zu unterlegen. Das war das Ende der Szene. Musik war damals auch noch deutlich schwerer zu "tauschen" als Software, die relativ einfach zu vervielfältigen war oft aber mit einem Handbuch als Kopierschutz. Musik stückelte man sich dann Stück für Stück auf Kassette zusammen. Musik war (und ist) teuer. Für ein Album musste ich damals ein ganzes Taschengeld hinlegen, Geld das ich besser in Hardware stecken konnte. Singles kamen gerade erste auf. Man war also gezwungen, wenn man ein Lied haben wollte, ein ganzes Album für leicht mal 40 Mark zu kaufen. Dann waren Schallplatten kompliziert und empfindlich, die HiFi-Anlage der Eltern sowieso Tabu. Kauft man eine Kassette, war es sicher, dass das teuere Band schnell vom Player gefressen worde. Für Software gab es den Schulhof, auch Software gabs auf Kassette. Mitte-Ende der 80er Jahre lebte die auch Mailboxszene auf. Mailboxen, heute würde man Fileserver sagen, Computer die über mehrere Telefonnummern erreichbar waren und es erlaubten unglaublich langsam meist illegale Daten und indizierte Spiele zu tauschen und zu Chatten. Ähnliche Aufmerksamkeit wie der R.A.F. wurde dem CCC zuteil. Ich erinnere mich an den legendären WettenDass-Auftritt während dem der CCC Live zeigte wie man das BTX-Banking hackt. Das Internet hielt Mitte der 90er Einzug in Form von sauteuren (30 Minuten 10 Mark) und exotischen Internetcafes in mein Leben und sollte alles Ändern. Ich bettelte monatelang um einen damals zurecht als T-Offline bezeichneten Zugang. Grundsätzlich fiel "das Internet", am Freitagabend aus und vor Montag war natürlich nichts zu machen. Ich wusste noch nicht, das ich Jahre später die Software zum Management dieses gesamte Netzes schreiben und betreuen würde. Mein Eltern (heute absolute Internetjunkies) waren absolut dagegen, nicht nur weil es teuer sondern auch absolut unnutz ist. Ich vertrete heute die Meinung, ohne Internet würde ich weder englisch können noch ein so tiefes Allgemeinwissen aufgebaut haben, dennoch ist das WWW von damals nicht mehr das Internet von heute. Damals bestand das Internet nur zu 50% aus Junk, im Gegensatz zu den heute gefühlten 98%. Damals gab es keinen Spam, keine massenweise Pornografie, Viren, Würmer und Malware gab es kaum. (Ich hatte z.B. eine Mail-Freundin in Australien.) Das Internet war von Experten gebaut, Experten stellten Inhalte ein und betrieben Dienste und Experten nutzen das Netz.
Dark Dance Treffen 26 - Ein geniales Event!
Am 28.6.2008 fand das 26ste DDT in Lahr (Schwarzwald) statt. Headliner der überaus eitle Phillip Boa (von dem ich leider keine Bilder veröffentlichen darf) samt Band. Quasi ganz nebenbei kamen auch noch einige andere namenhafte Bands, unter anderem mein stiller Favorit "The Invincible Spirit", zum Termin. Schallfaktor eröffnete, Dark Dance typisch pünktlich um 20:30, das Spetakel. Die große Hitze sorgt allerdings dafür, das sich viele Besucher lieber im Aussenbereich tummelten, als sich mit Schallfaktor einen gelungenen, wenn auch sehr warmen Start in den Abend anzutun. HEIMATAERDE, sehr grob formuliert einer musikalischen Mischung aus "Welle Erdball" und "In Extremo", präsentierte den spektakulärsten Teil des Abends. Mit Kettenhemd und Templerkreuz begang man insgesamt den aufwendigsten Auftritt des Abends, eine geniale Show. Über "The Invincible Spirit" (z.B. 'Push') muss nicht viel gesagt werden, eine geniale Band, eine sauberer Auftritt: Jeder Fan dürfte auf seine Kosten gekommen sein. Dabei beliessen es "The Invicible Spirit" nicht nur bei den beliebten Klassikern, sondern boten dem Publikum auch Neues und Unbekanntes. Während im Maschinenraum bereits KL, ihr Können zum besten gaben, genossen jedoch nur verhältnismäßig wenig Kenner TIS. Schade. Schnell folgte der Headliner mit dem einzigen Gig 2008 in Süddeutschland. Hier füllte sich nun die Halle deutlich. Was soll man zu Phillip Boa schon sagen, der Eine hasst ihn, der Andere liebt ihn. So schmolzen (meines Erachtens nach) vorallem die weiblichen Fans während des Auftritts des mittfünfzigers dahin. Wer sich beeilte konnte sich im Maschinenraum noch den Auftritt von Polarlicht4.1 reinziehen. Die Band verzichtet auch mal aufs Sampling, liefert ansonsten aber eingängigen Elektro ab. Um 1:30 schließlich und endlich trat für viele der eigentliche Star des Abends auf "Kiew" (z.B. bekannt durch 'Blutrausch zum Feierabend' und 'Gerüchte'). Kiew ist Kiew, jeder der in den letzten 5 Jahren eines der größeren Festivals besucht hat, wird nicht umhin gekommen sein, Kiew bereits das ein ums andere mal Live gesehen zu haben. Aber auch dieser Umstand hielt viele Fans nicht davon ab sich im gut geheizten Maschinenraum zu verausgaben. Bilder vom DDT findet Ihr in meiner
Dark Dance Treffen 26 - Bildergallerie.
Zweite Abmahnwelle in der Schwarzen Szene
Online-Shops und Mailorderanbieter der schwarze Szene florieren, seit letzt genannte ihr Gesicht verloren und zur "Dekno Altanatife" für sexuellunausgelastete Wochenendprovokatöre verkommen ist. Dennoch können einige selbsternannte Macher, der neuen Schwarzen, den Hals nicht voll kriegen. Da reicht es auch nicht wenn man über Monaten die ach so "Alternativen" Musik-Charts (ein Widerspruch in sich) anführt und von einschlägigen Medien entsprechend gepuscht wird. Man könnte ja NOCH MEHR Verdienen. Ich will auf die Abmahnpratik hinaus, die Mindbase Music Management (Mindbase, rofl, schon wieder ein Widerspruch "Mindbase" muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen), welche die Rechte an dem Dreck von Zusammenrottungen (Bands wäre an dieser Stelle nicht der korrekte Therminus) alter fetter Kerle und pickliger Teens, gemeint sind unter Anderen Suicide Commando und Rotersand aber auch Girls Under Glass, inne haben. Abgemahnt wird durch Sasse&Partner Pauschal ein Betrag von 750 Euro. Wer Heavy Metal von Iced Earth (rofl Heavy Metal von Iced Earth schon wieder ein sicherer Lacher), wer also Balladen und Geplärre zu kopierten Blind Guardian Songs von Iced Earth zum Download im P2P-Netzen, wie eDonkey, anbietet legt gleich 860 Euro hin. Vermutlich ist der Betrag höher, weil die Anwälte den menschenverachtenden Aspekt stärker gestraft sehen wollen. Wer Iced Earth shared gilt ja schon als ein Gewaltverbrecher. Nach neuester Rechtsprechung ist beides zuviel, wer also abgemahnt wurde sollte ersteinmal nicht bezahlen oder auf neueste Rechtssprechung verweisen ( max. 100 Euro). Auch wer nicht abgemahnt wurde kann etwas tun um den Gierhälsen bei Mindbase Music Management zu zeigen, was man von solcherlei Aktionen hält: Boykottiert den Dreck! Schreib Euren Mailoderversand an die Produkte aus dem Sortiment zu nehmen, reicht einen Antrag auf Indizierung ein, weist euren DJ auf die Abmahnungen durch Mindbase hin (da er in 99,5% der Fälle nur "BackUps" in der Tasche hat wird er nicht uninteressiert sein) am einfachsten WÜNSCHT & KAUFT EUCH DEN MIST VON MINDBASE MUSIC EINFACH NICHT MEHR. Für mehr Infos besucht http://abmahnwahn-dreipage.de/.
Generell wäre es toll, wenn jeder auf die Produkte einer Musikindustrie verzichten würde. Warum? Zuletzt der Anfang Mai überall zu lesende offene Brief der MI an die Kanzlerin mit der Aufforderung mehr zum Schutz des geistigen Eigentums zu tun. Nicht nur das hier unterstellt wird das 70% des gesamten Internetverkehrs illegaler P2P-Traffic sei, weitaus unverschämter also als der Vorwurf gegenüber mir als Internetnutzer defakto ein Datendieb zu sein, finde ich die implizierte Aussage, die Musikindustrie würde mit Tokyo Hotel, 2Raumwohnung, Herbert Grönemeyer etc. einen Beitrag zu unserer Kultur leisten. Das ich nicht Lache! Seit wann trägt denn überhaupt irgendeine Industrie irgendetwas zu einer Kultur bei? Das genaue Gegenteil ist der Fall: Gleichschaltung, geistige Verarmung und Konsumterror (Ausbeutung von Jugendlichen die sich dem Kommerz nicht entziehen können). Auch den menschenverachtender Life-Style-Populismus mit all seinen faschistoiden Begleiterscheinungen, die sich Gegen die menthale, wie körperliche Freiheit jedes Einzelnen richten, haben wir der MI zu verdanken. Das und nichts Anderes sind die Auswirkungen der Musikindustrie auf unsere Kultur. Die MI zieht sich Ihre Kunden seit Jahren über kommerzielle Medien heran, die MI bestimmt alleine was, wann, wo und wie präsentiert wird um dich am besten zu manipulieren. Widerwärtigstes Beispiel Casting Shows, ein Tribunal nicht unähnlich dem nationalsozialistischem "Volksgerichts" unter Vorsitz R.Freisler, entscheidet in menschenverachtenster Art und Weise über die Auftritte von Geld- und/oder Mediengeile (vornehmlich) Teens. Hier wird ein Verhalten vorgelebt, was nicht nur absolut banal und grotesk dumm ist, sondern auch so Menschenunwürdig ist, das ein NPD-Parteitag im Mecklenburg-Vorpommern für einen farbigen Transvestiten dagegen erfrischt, freundlich und offenherzig wirken muss. Nicht, das ich jetzt allzuviel Mitleid mit den Opfern dieser Sendungen hätten, aber immerhin sind auch diese Produkte der Musikindustrie, die uns in den Medien, ja sogar bis in die hintersten Winkel reiner deutscher Meinungsmache, wie Spiegel, heute und der Tagesschau verfolgen. Naja, wenn interessiert es schon wenn in China ein Sack Reis umfällt (und 100 000 Mensche sterben) Hauptsache Tokyo Hotel haben ihre Tournee nicht abgesagt...
Meine Ansicht nach ist der Rückgang des Umsatzes (nicht des Gewinns) der Musikindustrie in den letzten Jahren ausschließlich der Vermarktung uninteressanten Mülls und One-Hit-Wonders zu verdanken. Wer kauft denn bitten einen Full-Player für 20 Euro, wenn der einzig interessante Song auch als Klingeton(kotz) fürs Musikhandy (doppelkotz) zu haben ist? Wer interessiert sich noch für den Dreck, der über jeden von uns im Try&Error-Verfahren computergeneriert und automatisch evolierend erbrochen wird? Wer macht sich schon die Mühe, das eine Stück mit echter Seele und echter Genialität (,welches selbstverständlich nur zufällig durch die Qualitätskontrolle gerutsch ist, auch der MI passieren Fehler,) aus der Kotze, dem eitrigen Forunkelschleim und Durchfallgrube bis zu den Achselhöhlen herauszuwühlen? Ich habe das jedenfalls nicht nötig. Und schon gar nicht habe ich es nötig mein Geld in eine solche Maschinerie zu stecken. Im Gegenteil, selbst für das abgefuckteste, undergroundigste, krankeste Genre das man sich Vorstellen kann (und ich mit nun 15 Jahren Interneterfahrung kann mir so manches Vorstellen) finden sich gleich dutzende Internetradios, YouTube-Videos und Medienstreams, die scheiss(l)egal alles nach Hause liefern. Da ist der Mainstream-Chart-Hörer auch gar nicht gezwungen noch irgendwas zu kaufen, er ist nur "noch" so dumm und tuts trotzdem.\\
Warenversand im Online-Zeitalter
Zwar ist die Bandbreite des durchschnittlichen DSL-Anschlusses inzwischen auf dem Weg in den zweistelligen Megabit-Bereich, dennoch echte Pakete und Päkchen müssen auch zukünftig über Versanddienstleister und Speditionen verschickt werden. Ein Punkt, der bei Online-Auktionen bei Ebay und Hood, immer wieder zu Streit unter den Vertragspartner führt, ist der Preis aber auch die Leistung der Dienstleister. Mit günstigen Preisen und als Partner des Auktionshauses eBay tritt hier die iloxx AG in Erscheinung. Einfach online beauftragen, online bezahlen und das Paket wird, wie gewünscht, abgeholt. Doch die Realität sieht anders aus, weniger als 20% der iloxx-Kunden sind mit der gebotenen Leistung zufrieden. (Nachzulesen in Verbrauchercommunities Ciao, Dooyoo, Ebay). Dabei Krank es bei iloxx an allen Ecken und Enden, Service, Versand und Termintreue, nirgends läuft es rund. Ärgerlicher als eine um Tage verspätet Abholung bzw. Lieferung ist es jedoch, wenn die teure Ware verschwunden ist oder kaputt ankommt. Hier wird die Schuld mit Methode auf den Kunden abgewälzt. In Foren und Communities ist kein Fall bekannt, in dem es trotz Versicherung zu einer vollständigen oder auch nur angemessenen Regulierung durch iloxx kam. Auch den Datenschutz scheint die iloxx AG nicht ernst nehmen zu wollen. Im Schadensfall wird neben den Empfängerdaten auch eine Weitergabe der Ebay-Identitäten von Kunde und Käufer gefordert. Ich kann Privatpersonen nur dringenst von dem Versanddienstleister iloxx AG abraten. Der Ärger ist das mutmaßlich gesparte Geld wirklich nicht wert.
Angekündigt Veranstaltungen von Heute bis 28.6.2008
04.04.2008 Knorkator unplugged - Stereo Total - Heilbronn: Rock Konzert
04.04.2008 Tanz der Vampire - Nachtwerk - Karlsruhe: Mittelalterparty
04.04.2008 Reptile House - Cats Club - Ulm: Dj Arnte + Cat Crew + Das Weisse Rauschen
05.04.2008 TEAM TRASH PARTY - Juz - Mannheim: Konzert GOTTKAISER, Ausgelebt, THANHEISER, Junkstones
05.04.2008 Schwarze Nacht - Nachtwerk - Karlsruhe: Party mit den DJs Sprissler & Andy
05.04.2008 Ahead To The Sea - Kiste - Stuttgart: Folk Punk Konzert
05.04.2008 DM Party - Schwimmbadclub - Heidelberg: Party mit DJ Jochen.
06.04.2008 Heidenei Benefitz Festival - Rofa - Ludwigsburg: Festival u.a.: THROES OF DAWN, FJOERGYN, UNLIGHT, DORN, AGRYPNIE...
08.04.2008 Laibach - Die Röhre - Stuttgart: Laibach Konzert
09.04.2008 Dropkick Murphys - CongressCentrum oder LAK/Longhorn: Rock/Psychobilly Konzert
11.04.2008 Crossover Friday - Prag - Stuttgart: Party
11.04.2008 Mother Superior - Stereo Total - Heilbronn: Rock Konzert
11.04.2008 Metal 666 Party - Nachtwerk - Karlsruhe: mit DJ Justice Of Hell & Guests
11.04-2008 Gallon + Rock'n'Roll Stormtroopers - Juz Z - Filderstadt: Konzert
12.04.2008 Wave to the 80s - Die Röhre - Stuttgart: Wave, Gotic, EBM, 80er
12.04.2008 HIPBONE SLIM & THE KNEE TREMBLERS - Schlesinger Int. - Stuttgart: Konzert
12.04.2008 Skandinavische Nacht II - Sakrema - Pforzheim: Party
12.04.2008 Our Darkness - Zollamt - Stuttgart: GOTHIC, EBM, INDUSTRIAL, ACHTZIGER, NDW Party 3 Floors
12.04.2008 Hämatom & Stereo Pilot - Cats Club - Ulm: Konzert
13.04.2008 Mischief Brew - Juz - Mannheim: Konzert
15.04.2008 Subway to Sally - LKA/Longworn - Stuttgart Wangen: Mittelalter Konzert
16.04.2008 NIGHTSTICK JUSTICE & EVERYSECONDWEEK - Juz - Mannheim: Konzert
16.04.2008 Pagan Fest Tour - RoFa - Ludwigsburg: ENSIFERUM, KORPIKLAANI, MOONSORROW, TYR, ELUVEITIE
18.04.2008 Our Darkness - Zollamt - Stuttgart: GOTHIC, EBM, INDUSTRIAL, ACHTZIGER, NDW Party 3 Floors
18.04.2008 Rockparty - Schwimmbadclub - Heidelberg: Party
19.04.2008 Nacht&Nebel - Cats Club - Ulm: Pagan DJs (Lithium, NT & Friends)
19.04.2008 SCHARMUETZEL & GEWOHNHEITSTRINKER - Traube - Sindelfingen: Oi! Konzert
19.04.2008 Freiboiter & Mad Mags - Keller Klub - Stuttgart: Streetpunk
19.04.2008 Amplifire - Sakrema - Pforzheim: Konzert
20.04.2008 RAGE - Rofa - Ludwigsburg: Konzert mit Edenbridge, Aspect
23.04.2008 Kamelot - Rofa - Ludwigsburg: Konzert mit Firewind, Visions Of Atlantis
26.04.2008 Alien seX-mal DAF~242 Party - Juz - Mannheim: New Wave, Batcave, Gothic Rock, EBM...
26.04.2008 Primal Fear - H20 - Reichenhall: Heavy Metall Konzert
30.04.2008 SCHANDMAUL - Theaterhaus - Stuttgart: Mittelalter Konzert
30.04.2008 Walpurgisnacht Party - Abby - Meßkirch: Gothic, Wave, Industrial
01.05.2008 Demented are Go - Stereo Total - Heilbronn: Rock Konzert
01.05.2008 Out of the Dark - Club Mobilat - Heilbronn: Gothic Party mit DJ andi
02.05.2008 Reptile House - Cats Club - Ulm: DJ KA-LI + DJ Lydia (Cat Crew) + Das Weisse Rauschen
02.05.2008 Schandmaul - Substage - Karlsruhe: Mittelalter Konzert
04.05.2008 H - BLOCKX - Rofa - Ludwigsburg: Konzert
09.05.2008 Wave Gotik Treffen - Leipzig : Festival mit London After Midnight, Blood sucking Zombies, Das Ich, The Other, Hocico...
10.05.2008 Crana Historica - Festung Rosenberg - Kronach: Schandmaul - Corvus Corax - Schelmish - Eric Fish - Feuerschwanz - Mittelalter FESTIVAL
10.05.2008 Code_Red & THOUGHTLESS - Cats Club - Ulm: Metal Konzert
28.05.2008 Wednesday 13 - Die Röhre - Stuttgart: Horrorpunk Konzert
05.06.2008 Out of the Dark - Club Mobilat - Heilbronn: Gothic Party mit DJ andi
06.06.2008 Reptile House - Cats Club - Ulm: DJ KA-LI + DJ Lydia (Cat Crew) + Das Weisse Rauschen
18.06.2008 KISS - Schleyerhalle - Stuttgart: Shockrock Konzert
21.06.2008 Feuertanz Festival - Burg Abenberg - Abenberg: In Extremo, Subway to Sally - Fiddlers Green - Salatio Mortis - Rabenschrey - Nachtgeschrei FESTIVAL
28.06.2008 Dark Dance Treffen 26 - Universal D.O.C. - Lahr: Konzerte & Party u.A. mit Kiew, The Invincible Spirit, Phillip Boa
05.09.2008 Reptile House - Cats Club - Ulm: DJ KA-LI + DJ Lydia (Cat Crew) + Das Weisse Rauschen
11.10.2008 Geist - Cats Club - Ulm: Konzert
Fotos vom 25. Dark Dance Treffen
Am Samstag feierte das DDT sehr erfolgreich sein 25stes. Grund genug die Wegstrecke von 340 Kilometer auf sich zu nehmen um dieses Ereignis ins digitale Gedächnis der Menschheit aufzunehmen. Die besten (89) Fotos von Rome, Psyche, Schelmisch, Hocico, FabrikC und Xotox findet Ihr in meiner Foto-Gallerie. Eine kleine Auswahl hier in der Sektion Live-Show.
Dark Dance Treffen in Lahr (Schwarzwald D.O.C.) + Mitfahrgelegenheit!
Diesen Samstag (15.3) findet wieder das Dark Dance Treffen in Lahr statt. Diesesmal unter anderen mit den Künstlern Hocico, Psyche und ROME. Das Dark Dance Treffen ist zwischenzeitlich zur größten Schwarzen Veranstalung anvanciert. Der Besuch lohnt! Bilder gibts dann ab nächster Woche hier.\\Infos zur Mitfahrgelegenheit von Stuttgart ab unter 0178-5968597 oder 0163 7729927.
Flyerbereich:
-SCHICKT EURE FLYER!!!! - an Hellmaster (at) Slived.net
Slived.net ist ein Projekt zur Förderung der Zusammenarbeit in der Schwarzen Szene. Macher von Slived.net sind Miriam Schäfer und Bastian Angerstein. Neben der Szene gibt es viele weitere Aspekte unseres Lebens die sich hier niederschlagen werden.
Diese Seite wird sich nach und nach mit Fotos und Artikel rund um Festials, Perl-Programmierung, Shell-Skripting, Linux, Links, Fotografie und dunkler Musik füllen.
Webmasterkontakt:
Hellmaster(at)Slived.net
Dokumentationen über das zugrundeliegende Wiki-Projekt: documentation index.
How to do basic editing plus the wiki sandbox to try out.
More information about PmWiki is available from http://www.pmwiki.org .